Umstrittene  stoffe   Haarkosmetik:     quaternium  


Quaternium

Eines vorweg: Es war sehr schwer, überhaupt etwas über diesen Stoff zu finden. Hier das Ergebnis der HairWeb-Recherche:

Ein Patent der Firma Henkel (EP 1887024 A1, schonendes Haarbehandlungsmittel zur Farbveränderung) aus dem Jahr 2012 beschreibt Quaterniumverbindungen als neuartige kationische aminofunktionelle Silikone, welche insbesondere den Glanz in Mitteln zur Pflege von Oberflächen, beispielsweise menschlichen Haaren, verbessern sollen. Von einer Quaternium-Verbindung spricht man demnach, wenn kationischen Silikonpolymere ein Silikongerüst sowie mindestens einen Polyetherteil und mindestens einen Teil mit Ammoniumstruktur aufweisen. Quaternium ist ein Kunststoffprodukt und wird aus Erdöl gewonnen.

Quaternium 15

Laut Wikipedia gibt Quaternium15 nach und nach geringe Mengen Formaldehyd ab. Daher ist Quaternium 15 stark allergen und kann Dermatitis auslösen. Quaternium 15 steht auch stark im Verdacht Krebs zu verursachen. Auf großen Druck hin verzichtet beispielsweise die Firma Johnson & Johnson erst 2015 auf Quaternium 15 in ihren Kindershampoos, wo der Stoff zu einer besseren Kämmbarkeit der Haare beitrug.


Quaternium 91

Beispielsweise diese Haarprodukte enthalten Quaternium 91:  John Frieda Full Repair, Olaplex    - über eine Schädlichkeit bzw. Gefährdung durch diese komplexe Kunsttoffverbindung ist bisher (noch) nichts bekannt.

 

Quellen:

http://www.google.com/patents/EP2528582A2?cl=de

Wikipedia

 

>>> Siehe auch Polyquaternium (Silikon-Ersatzstofff)








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