Haare  schneiden



Schon in der Steinzeit fingen die ersten Menschen an, sich von überschüssigem oder lästigem Haar zu entledigen. Heutzutage ist das Abschneiden oder Entfernen der Körper- und Kopfbehaarung selbstverständlich.

Überall auf der Welt werden mal mehr oder weniger fachmännisch die Haare geschnitten. Dabei bestimmen Modetrends, Religion oder auch praktische Gründe Art und Umfang der zur Routine gewordenen Prozedur.

Überwiegend wird jedoch nicht mehr selbst zur Schere gegriffen - augebildete Friseure (früher: Figaro, Bader, Perückenmacher, Barbier) widmen sich dem zuweilen kunstvollem Handwerk des "Haarekürzens", bei dem am Ende die Frisur entsteht (siehe auch >>> Frisuren).


Technische Hilfsmittel und Geräte

Zum Einsatz kommen unterschiedlichste Geräte, Tools und Hilfsmittel.

Dazu gehören

Die besten elektrischen Haarschneider (amazon)Mehr über Profi-Haarschneidescheren >>>

TOP 3 der Haarschneidemaschinen >>>

TOP 3 Profi-Haarschneidemaschinen


Haarschneide-Techniken

Hairstylist Georg Kiefner aus Köln  zeigt, wie man Haar-Ideen verwirklicht und demonstriert, wie man selbst (!) die Schere in die Hand nimmt oder den idealen Farbton für sein Haar findet. Haarprofi Georg Kiefner wendet sich mit verständlichen Erklärungen an alle, die mehr aus sich machen wollen. •Mit genauen Anleitungen, wie man richtig färbt, schneidet und styltOb beim "Billigfriseur" oder Starcoiffeur: Angewendet werden verschiedenste Arten von Haarschneidetechniken und Schnitten. Darunter gibt es Formhaarschnitt (formgebend oder reduzierend), Volumenschnitt (stufig), Trockenhaarschnitt (Haare werden nicht angefeuchtet), Splisshaarschnitt (nur die Spitzen) oder die Graduierung, bei der das Haar beim Schneiden in einem bestimmten Winkel gezogen wird.

Königsdisziplin vor allem bei Wettbewerben ist der traditionelle Messerschnitt. Der Hauptunterschied: Hier werden die Haare mit dem Rasiermesser (+Hilfsmittel Kamm) geschnitten.

Die Haare werden übrigens nicht immer alle gleichmässig geschnitten, manchmal bleibt es beim reinen "Ausdünnen", dem Spitzenschneiden oder dem Schneiden des Pony.

Erwähnenswert ist auch die "Englische Haarschneidetechnik", die auf dem Prinzip von "Bauhaus" basiert. Durch vorgegebene einzelne Schritte werden präzise Strukturschnitte möglich (siehe auch Haarschneide-Videos). Diese Technik wurde später vom englischen Starfriseur Vidal Sassoon perfektioniert.

Ähnlich Methode nach Pivot Point: Sie ist eine besondere Haarschneidetechnik, bei der ebenfalls ein exakter, gleichmäßiger Haarschnitt gewährleistet werden kann. Das Baukastensystem basiert auf 4 verschiedenen Grundschnitten. Es gibt die kompakte, graduierte, ansteigend gestufte und einheitlich gestufte Form.

Links: Gute Friseuradressen  
 

 

Haare schneiden beim Friseur

Der Beruf des Friseurs hat Zukunft - denn das schon in der 6. Woche nach Geburt beginnende Haarwachstum ist genetisch vorprogrammiert und begleitet die Menschen ein Leben lang (Beispiel: Ein Mann verbringt ganze 150 Tage seines Lebens mit dem Rasieren).

Die Häufigkeit des Haareschneidens hat übrigens nichts mit dem Haarwachstum zu tun - entgegen der Werbeaussagen der Haarkosmetikhersteller sind Haare schlicht ein aus Horn bestehendes "totes" Hautanhangsgebilde.

Regelmäßiges Schneiden der Haarspitzen (ca. alle drei bis vier Wochen) ist jedoch gerade bei "feinem" und splissanfälligem Haar sinnvoll - die Haarspitzen werden so sauber geschlossen und können somit nicht ausfransen oder zur Splissbildung führen.

Finde einen richtig guten Friseur für den nächsten Haarschnitt hier >>>

INFO: Haare selber schneiden (m. Video)






Heisse Schere

Manche Friseure verwenden eine sogenannte "heisse Schere". Die auf bis zu 120 Grad aufgeheizte Spezialschere soll durch ...mehr Infos








Aller Anfang ist schwer...

Spätestens wenn die Haare so ab dem 2. Lebensjahr schon eine ansehnliche Länge erreichen, muss man das erste Mal zur Schere greifen.Für diejenigen, die keine Lust haben, ihren Kindern selbst die Haare zu schneiden oder sich nicht so recht trauen, gibt es kinderfreundliche Salóns, die sich ganz auf die Kleinen eingestellt.

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Eine Befragung (10/06) der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hat ergeben, dass Frauen momentan im Durchschnitt ca. 5,7 Mal pro Jahr zum Friseur gehen. Männer liessen sich sogar 6,8 Mal die Haare schneiden. Auch bedingt durch immer mehr "Billigfriseure" zahlen Friseurkunden immer weniger für die haarige Dienstleistung. Frauen legten mit durchschnittlich 42,10 Euro ca. 1,40 Euro weniger als noch 2005 auf den Tresen. Männer hingegen zahlen nur noch 14,90 statt 15,40 Euro im Vorjahr. Für Männer wie Frauen ist das Haareschneiden der Hauptgrund (91,5 Prozent) für den Friseurbesuch. Ungefähr jede dritte Frau belässt es nicht nur beim Haarschnitt: Hinzu kommen Haare färben, Dauerwelle (10%) oder eine Volumenbehandlung.




Kuriose Geräte zum Haare schneiden

Die anhaltende Wirtschaftskrise zwingt uns zu immer härteren Sparmaßnahmen:   Diesel-Cayenne kaufen, Brennholz aus dem Wald klauen, zusätzliche Solar-Elemente auf dem Hundehaus installieren und unerkannt in der "Tafel" essen gehen. Jetzt erlebt ein schon fast vergessenes Schneidegerät aus den 90ern eine wundersame Renaisssance....mehr




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