Schon bemerkt, daß sich diese Friseur-News komplett von den "News" der Salon-Magazine unterscheiden?
Der einzige Grund: HairWeb ist 100% unabhängig und hängt z.B. nicht am Werbetropf der Industrie.
News fÜr Friseure aktuell - informativ - kritisch
Unabhängige Branchen-News ohne Einflußnahme von Industrie, Innung oder Werbe-Magazinen
Auf Friseur-News.de war folgendes Statement von Hartmut Klotz zu lesen:
"Ich bin auch schon voll dabei.In Schleswig Holstein wird die Firma Schwarzkopf keine Plattform mehr erhalten.Am 18.03.2012 sind Landesmeisterschaften ohne dass man irgendeinen Schwarzkopf auf Flyern, Eintrittskarten,Ausschreibungen ,Stand usw. sehen wird. Alle Obermeister sind informiert worden,dass auch Schwarzkopf aus den Innungen verschwindet . keine Seminare oder Vorträge oder Schulungen mehr.Ich hoffe alle halten sich daran."
Ob es weitere deratige Boykottaktionen wegen den umstrittenen Werbekampagnen von Schwarzkopf gibt (HairWeb berichtete) bleibt abzuwarten. Auf der Website des Zentralverbandes ist Schwarzkopf weiterhin der große "Partner des Friseurhandwerks. Derweil läuft der Protest auf Sozialen Netzwerken munter weiter, wo sich ständig neue Diskussionsgruppen und Foren kritisch mit diesem Thema befassen.
TOP-HAIR-Chef empfiehlt Trends von Franck Provost
Der Chefredakteur der Salonpostille "TOP HAIR" machte noch nie einen Hehl daraus, z. B. mit SYOSS-Hersteller Schwarzkopf/Henkel sehr gute Beziehungen zu haben (Kooperationspartner German Hairdressing Award).
Aber daß Herr Wilms jetzt offen auf Facebook die Trends des umstrittenen Billigshampoo-Friseurs "Franck Provost" empfiehlt (siehe rechts), hat doch mehr als ein "Geschmäckle" und zeigt mal wieder, wie "friseurfreundlich" die TOP HAIR tatsächlich ist...
Nachtrag: Nochmal kräftig ins Fettnäpfchen: Auf dem Titelbild der 01/11 Ausgabe der TOP HAIR Business (Mc Donalds-Logo mit Schere) werben Herr Wilms & Co kräftig für "Franchise" - wahrscheinlich soll damit das Interesse an von der Industrie unterstützen Billig-Konzepten á la Hairkiller & Co weiter angefeuert werden....
Neues von Wella, L´Oreal und Schwarzkopf in Kürze
HairWeb veröffentlicht diese Meldungen, da man sie in der Regel in keinem Friseurmagazin findet.
Dort gibt es meist nur PR-Nachrichten, da insbesonder diese Firmen umschmeichelte Anzeigenkunden sind.
Billigketten überschwemmen Qype mit Fake-Bewertungen
Daß positive Kundenbewertungen über Billigketten z.B. bei Qype meist nicht ganz "koscher" sind, war wohl schon immer klar. HairWeb ist jetzt einem neuen Beispiel auf die Schliche gekommen. Ein User namens chipmunk17 bewertete beim Bewertungsportal Qype deutschlandweit und systematisch Filialen der umstrittenen Billigkette Velly (siehe Link). Doch selbst ein Hauptschulabrecher kann leicht erkennen, daß es sich dabei nicht um echte Erfahrungsberichte handelt, sondern um offensichtlich getürkte Fake-Berichte mit den immer gleichen, allgemein gehalteten Jubel-Texten á la "Gut, dass es Velly fasst überall gibt, Denn hier gibt es guten Service und nettes Personal für nur 11 €, Wer sich die Idee von Velly ausgedacht hat, hat alles richtig gemacht!, Und muss sagen, dass ich seit ich bei Velly war nur noch zu Velly gehe."
Um zu wissen, wer hinter den PR-Texten von Velly steckt, brauchst es nicht viel Phantasie. Die Fake-Bewertungen führen nicht nur User in die Irre, sondern schaden insbesondere Friseuren, die sich bei Qype "echte" Beurteilungen hart erarbeitet haben. Alle, die sich betroffen fühlen, sollten Qype dazu auffordern, den Nutzer chipmunk17 umgehend zu sperren und alle Fake-Beiträge zu entfernen.
"Besuchen Sie jetzt ihren Wella...Billigfriseur !" .....mehr über Hairkiller & Co
Zeit für einen Wechsel
Teures Fönen mit umstrittenem Atomstrom
Umweltbewußte Saloninhaber können der Umwelt nachhaltig helfen und dabei noch sparen
Kaum ein Handwerksbetrieb verbraucht mehr Strom als ein Friseursalon: Waschmaschinen, Trockner und Kaffeemaschinen laufen, während gleichzeitig die Föhne pusten und die Wärmehauben glühen. Daher achten immer mehr Saloninhaber und auch die Kunden beim Strom auf Umwelt- und Klimaschutz. Jeder Einzelne kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.
HairWeb empfiehlt (nicht nur Saloninhabern) Grünen Strom von Tchibo, der zu 100% aus Wasserkraft gewonnen wird. Hier ein paar Infos dazu:
Fair. Transparente Konditionen, keine Vorleistungen erforderlich, monatliches Kündigungsrecht ..mehr
Unkompliziert. Der Wechsel ist ganz einfach und in wenigen Minuten erledigt...mehr
Zertifiziert. Klimaschonend gewonnener Strom, zertifiziert mit dem
..mehr
Sicher. Man ist auch während des Wechsels jederzeit mit Strom versorgt ..mehr
Preiswert. Grüner Strom, der preiswerter als der herkömmliche Strommix sein kann -...hier nachrechnen
Extra-Tipp:
Ein Warmwasseranschluss für die Waschmaschine (Warmwasserbereitung mit Erdgas spart 50 % Strom)
Industriefreundliche Friseurmagazine würden so eine Tabelle nie veröffentlichen. Und Friseure sind immer wieder entäuscht über absichtliche Falschinformationen der Vertreter und beschweren sich mit Recht: "Was??? Meine Marke gibt´s auch bei XXX ?". Ein Grund mehr, hier das ewige Thema "Friseurexklusivität" auf den Prüfstand zu bringen.
Neuer Trick: Kunden flüchten mit unbezahlter Frisur
Zechprellerei und Benzindiebstahl sind uns ja ein Begriff, aber "Frisurendiebstahl" ?
In Köln (wo sonst?) ist es letztens schon wieder passiert. Der Kölner Express berichet über eine Kundin, die sich bei UNISEX das "volle Programm" machen ließ - inklusive Extensions (insgesamt 179,- EUR). Unter einem Vorwand verließ sie den Salon ohne zu bezahlen und kam nie wieder. Doch die schönheitsbewußte Dame war den Mitarbeitern namentlich bekannt und es kam zur Anzeige und U-Haft. Jetzt war Gerichtsverhandlung. Das Urteil:
Frau S. wurde zu drei Monaten Haft auf Bewährung und 60 Sozialstunden verurteilt.
Das Thema wurde bei den Innungen viel zu lange ausgeblendet. Insbsondere beim Zentralverband, der bis heute lieber weggeschaut und weitgehend schweigt. Jetzt wagt sich endlich mal einer, Klartext zu sprechen: Der Landesinnungsmeister (Schleswig-Holstein) Hartmut Klotz wirft Billigketten vor, ungelernte Arbeitskräfte einzustellen und sie mit Dumping-Löhnen abzuspeisen. Dabei werde oft ein Umsatz vereinbart, der bei diesen Billig-Preisen nicht zu erreichen sei, sagte Klotz der NDR 1 Welle Nord. "In der Folge haben Mitarbeiter statt einer 40- eine 60-Stunden-Woche, um dieses Umsatz-Soll überhaupt zu erreichen."
Klotz weiter: Die Politik fördere die Billig-Friseure, denn Betriebe mit geringem Jahresumsatz müssten keine Umsatzsteuer zahlen (laut Klotz jeder 3. in SH). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kann die Attacke der Landesinnung nicht nachvollziehen. Nach den Worten von ver.di-Sprecher Thomas Grunewald verdienen die Mitarbeiter in allen Betrieben schlecht - nicht nur bei den Discountern.
Anmerkung HairWeb Redaktion:Bitte nicht pauschalisieren, Herr Grunewald, es gibt auch in Schleswig Holstein Friseure die zum Teil weit über Tarif verdienen. Das Problem besteht auch in Schleswig Holstein hauptsächlich bei Billigketten.
Erfolglose Personalsuche - Promifriseur schließt Salon
Viel Geld vergeblich in Jobanzeigen investiert - jetzt hat in Köln-Riehl hat bald keiner mehr die "Haare schön"!
Monatelang suchte der Party-Sänger und Saloninhaber Tim Toupet neue Friseure für seine Filiale in Köln Riehl. Ganze 1200 Euro investierte er erfolglos für teure Anzeigen in der Fachpresse. Das Ergebnis der Suche steht jetzt auf einem Plakat im Schaufenster des bereits geschlossenen Salons:
"Keiner der Friseure, die sich beworben hatten, erfüllen die Grundvoraussetzungen des Arbeitslebens. Die Arbeitsbereitschaft in Deutschland ist Schuld."
Laut Kölner Experss sieht sich Tim Toupet als Opfer. "Der Laden läuft gut. Wir versuchen seit Monaten geeignetes Personal zu finden." Der Friseur betreibt jetzt nur noch einen Salon in Pulheim (Hairconcept).
Anmerkung der Redaktion: Auch wenn der Express schimpft, Tim beleidige die Friseure: Herr Toupet hat nur am eigenen Leib erfahren, was wir hier fast täglich von Saloninhaben hören: Es gibt kaum noch arbeitswillige Friseure und ein großer Teil ist schlecht ausgebildet oder ungeeignet. Klassische Mitarbeitersuche über teure Stellenanzeigen funktioniert heute nicht mehr. Weitaus erfolgreicher bei der Mitarbeitersuche sind übrigens Saloninhaber, die Mitglied in der großen Friseur-Community Mix-Ecke sind. Sie unterstützen sich dort gegenseitig bei der MA-Suche (Personaltausch, MA "ausleihen"). Ausserdem gibt es eine kostenlose Jobbörse (nur für Mitglieder).
Und: So lange arbeitslose Friseure kaum weniger verdienen als Berufstätige werden es Saloninhaber schwer haben, Mitarbeiter zu finden.
Beliefert dein Friseurbedarf-Shop Schwarzarbeiter + Hobbyfriseure?
Schwarzarbeiter und Hobby-Friseure jagen selbständigen Friseuren die Kunden ab und sorgen für so manche Insolvenz oder Entlassung. Das Kuriose: Manche Saloninhaber oder Mobilfriseure kaufen im selben Online-Shop ein, wo auch die Feierabend-Friseure bevorzugt ihre billigen Farben, Blondierungen und HV-Zubehör erhalten. Somit unterstützen sie indirekt, daß ihre illegale Konkurrenz preiswert einkaufen kann.
Eine HairWeb-Recherche ergab jetzt, daß einige Friseurbedarf-Shops ohne jede Prüfung an "Jedermann" verkaufen. Nach Salonname oder Salonadresse wird im Bestellformular gar nicht erst gefragt, eine Gewerbeanmeldung wird ebenfalls nicht verlangt.
Vorbildlich: Der Online-Shop von STOPPERKA-Friseurbedarf - das Feld "Salon" in der Rechnungs- bzw. Lieferanschrift ist ein Plichtfeld (zu erkennen am "Sternchen" siehe Abbildung rechts).
Friseure sollten daher beim nächsten Online-Einkauf dringend darauf achten, daß der
Anbieter bemüht ist, Friseurbedarf nur an Profi-Friseure zu liefern. Zum Testen einfach ein Produkt in den Warenkorb legen, "zur Kasse gehen" und sich das Anmeldeformular etwas genauer ansehen. Wenn keine Salondaten bzw. Gewerbeschein verlangt wird - Finger weg!
Diskussionen über SYOSS-Farbe in Beauty-Forum: "....habe sie am Samstag entdeckt und gekauft und heute, nach einem schnellen Friseurbesuch genommen : Syoss Haarfarbe
in haselnuss!
"
Während Schwarzkopf und TOP-HAIR scheinbar "friseur-freundlich" die German-Hairdressing-Awards vorbereiten, kommen im Januar 2010 millionenfach billige SYOSS-Haarfarben in die Regale der Discounter.
Verkaufsargument Nr.1: Schwarzkopf betont auch hier wieder ausdrücklich, daß es ein von Friseuren & Coloristen mitentwickeltes Produkt sei. Was sich Friseure ab jetzt wieder von ihren Kunden anhören können (sofern sie noch kommen) ist klar.
Aufruf zum Boykott von Industrie-PR
Friseure beklagen, daß nahezu alle Friseur-Magazine und Friseur-Portale die Jubel-und PR-Meldungen der Industrie (z.B. Schwarzkopf) unverändert, vollständig und unkommentiert veröffentlichen. Wir bitten die zuständigen Redakteure, zukünftig etwas mehr Fingerspitzengefühl für die Friseurbranche zu zeigen und PR-Artikel "friseur-feindlicher" Unternehmen ggf. "auszusortieren".
Wella schließt Friseur-Portal + Wella-Museum!
Es war eines der ältesten Friseur-Foren und ging bereits 2004 online. Dennoch schaffte das Wella-Forum aufgrund geringer Beteiligung der Mitglieder, fehlender Moderation und (zu) vielen anonymen "Pseudo-Friseuren" nie den Durchbruch. Die Einstellung dieses Internetangebotes kommt daher für viele nicht gerade überraschend. Seit 15. Dezember ist das Wella-Friseurportal + Community endgültig offline. Komisch nur, daß viele Mitgliederprofile immer noch online sind, teilweise sogar mit email, Foto und anderen Daten - siehe Link .
Im April 2010 erhielten wir die Nachricht, daß das Wella-Museum in Darmstadt ebenfalls "auf unbestimmte Zeit" geschlossen wird.
Als Alternative bietet sich die Friseur-Community Mix-Ecke.de an. Exklusiv für selbständige Friseure mit Homepage gibt es hier die Möglichkeit eine Einladung zu erhalten.
Skandal: SAT1-Reporterin schneidet Haare!
In einer TV-Reportage von SAT1 (12/2009) sollte eine Reporterin testen, ob Billigketten ungelernte Kräfte einstellen. Sie erwähnte im Bewerbungsgespräch ausdrücklich, daß sie den Beruf NICHT erlernt hat. Sie mußte zum Probearbeiten und wurde direkt ohne Aufsicht auf die Kunden losgelassen. Die Reporterin konnte dabei noch nicht mal die Schere bzw. den Rasierer halten und schnitt einfach drauf los. Im ersten Salon kam dann nach 5 Minuten eine Kollegin und hat ihr beim Kunden gezeigt, wie man Haare schneidet. Im zweiten Salon gab es niemanden, der ihr half. Der "Saloninhaber" (ein Kioskbesitzer) sagte dazu: "Ich stelle immer ungelernte Kräfte ein, damit ich den Preis halten kann."
Bei der Friseurkette Top Hair (bundesweit über 200 Salons) können völlig Berufsfemde ebenfalls in nur 4 Monaten ihren "Abschluß" machen und dann im Salon arbeiten. Auf der Homepage der Kette wurde eine zeitlang kräftig für die neue "Blitzausbildung" für jedermann geworben. Wenn HWK´s und Innungen (wieder mal) nichts unternehmen, könnte das Schule machen.
Nachtrag 12/2009: Top Hair hat das Angebot mit der Blitzausbildung von der Homepage entfernt.
Kommentare zu diesem Thema in der Friseur-Community mix-ecke.de
Vorsicht Falle: Neue Betrugsmaschen in Salons
Immer wieder werden Saloninhaber Opfer von betrügerischen Aktionen. Da werden überteuerte Anzeigen in Frauenmagazinen angeboten, wertlose Abos verkauft oder Rechnungen für nie gelieferte Waren gestellt. Die neueste Masche ist ganz besonders phantasievoll: Wie Mitglieder der Friseur-Community mix-ecke.de berichten, beginnt alles mit einem scheinbar harmlosen Telefonanruf...mehr auf mix-ecke.de
Diskussionen über SYOSS im Friseur-Portal: ".... Schwarzkopf kenne ich von früher.... Eine Firma die angebliches Salonshampoo inm Drogeriemarkt verramscht(Syoss) würde ich niemals im Salon einsetzen. Von daher sind Deine Überlegungen die Firma zu wechseln richtig. "
Friseur-Proteste wegen SYOSS-Werbung
HairWeb machte als Erster bereits Anfang April 2009 auf den umstrittenen SYOSS-Werbe-Spot aufmerksam und schrieb sogar einen "Offenen Brief" an an den (ehemaligen) Aufsichtsratsvorsitzenden der Henkel AG & Co. KGaA , Herr Albrecht Woeste (73). Später zogen andere nach, unter anderem der Zentralverband der Friseure, der ebenfalls richtig erkannte, daß Schwarzkopf/Henkel eindeutig zu weit gingen. Aufgrund der massiven Proteste aus allen Richtungen änderte Schwarzkopf den SYOSS-Werbespot etwas ab. Doch auch in der neuen Version des Spots wird nach wie vor der Eindruck erweckt, daß es jetzt an jeder Ecke "professionelle Haarpflege gibt, die man sich leisten kann".
Offiziellen Protest legte HairWeb nicht ein, da absehbar ist, was passieren wird: Friseure, die diese Meldung lesen und das Thema in der großen Friseur-Community Mix-Ecke.de diskutiert haben, wissen was jetzt zu tun ist.
Schwarzkopf wird es daher zukünftig sehr schwer haben, sich als "friseur-freundliches" Unternehmen zu präsentieren und seine "teuren Salonprodukte" zu verkaufen. Ebenfalls fraglich ist, welcher Friseure sich jetzt noch für Schwarzkopfs "German Hairdressing Award" begeistern läßt, den Schwarzkopf 2010 zusammen mit seinem Partner TOP HAIR (Magazin und Messe) veranstalten will.
Viele Unternehmen der Friseur-Industrie, Handwerkskammern und die meisten Friseur-Innungen verkaufen Deutschlands Friseure gern für "dumm". Warum auch nicht, könnte man meinen, denn die offensichtlich von ausgeprägter"Eitelkeit" bzw. Unwissenheit gesteuerten Kollegen merken es ja noch nicht einmal.
Beispiele: Verkauf umstrittener "Farb-Diplome", Existenz dubioser Friseurmagazine, überteuerte Seminare, hochgepushte "Werbe-Veranstaltungen" wie die TOP HAIR, skandalöse TV-Shows wie TOP CUT, fingierte Berichte über (angebliche) Starfriseure oder "Schein-AWARDS": Hinter allem steckt meist eine augeklügelte Marketingstrategie, die selbst für erfahrene Friseure kaum zu durchschauen ist. HairWeb versucht daher, möglichst kritisch und objektiv über die wahren Hintergründe zu berichten.
6! Setzen: Die "Salonfinder" von Wella und Co.
Abgesehen davon, daß kaum ein Kunde die versteckten "Alibi-Salonverzeichnisse" der beiden großen der Friseurbedarfsbranche findet: Sie sind praktisch wertlos. Ein Kunde, der tatsächlich einen der "Salonfinder" ausfindig gemacht hat, wird bei der Suche bitter enttäuscht.
Bei L´Oreal muß man zunächst die komplette Adresse (PLZ, Strasse etc.) eingeben - wer hat die schon, wenn man einen Salon sucht. Bei Wella hingegen erwartet den erstaunten Suchenden eine unglaubliche Flut sämtlicher Salons (inklusive Hairkiller-Filialen, grusel). Der Grund: Wella listet jeden Salon, der irgendwann mal irgendetwas bestellt hat und läßt sie auf ewig in der Salon-Datenbank vor sich hinschlummern.
Vor ca. einem Jahr bewarben sich in einer TV-Reportage drei Friseure für einen Job im Salon von Udo Walz auf Mallorca. Damals machte Kemal aus Hamburg das Rennen und arbeitet auch heute noch in diesem Top-Salon. Jetzt wird erneut eine hochkarätige Arbeitstelle auf der Sonneninsel vergeben! Die zuständige TV-Produktionsfirma hat HairWeb gebeten, Friseure zu finden, die ...mehr
Preis-Schock: Alle Schwarzkopf-Produkte 10% teurer!
Schon in den nächsten Monaten werden alle Produkte von Henkel (Schwarzkopf, Persil etc.) um 10% teurer. Die Unternehmensführung begründete diese extreme Preisanhebung mit ...mehr
Umfrage: Friseure bieten Spitzenservice
Eine aktuelle Umfrage des Instituts Allensbach zeigt: Deutsche Friseure bieten nach den Apotheken den besten Service unter allen Branchen. Das Ergebnis ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, wie verhältnismässig wenig manche Friseure teilweise verdienen. Schlußlichter sind übrigens nicht unerwartet Bahn, Telekom und Post.
Kommentare zu diesem Thema im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de(kostenlose Teilnahme)
Trend-Kollektionen der Labels und internationaler Top-Friseure
Die neuen Hair-Trends der internationalen Top-Stylisten -
exklusiv nur bei HairWeb in dieser Form online!
HairWeb deckt auf: Haariges aus der Friseurbranche
Wohl kaum ein anderer kennt die Firmen der Friseur- und Haarkosmetikbranche so gut wie HairWeb. Seit fast 10 Jahren berichtet HairWeb objektiv und kritisch auch über Unternehmen, die sich gern selbst bejubeln oder sich in einschlägigen Friseurmagazinen oder von Friseurverbänden bejubeln lassen. Das Ergebnis der Hintergrund-Recherchen: Hinter den glänzenden Fassaden gibt es viel zu entdecken - darunter teilweise nie veröffentlichte oder gar skandalöse Details.
Insbesondere die größeren und millionenschweren Firmengruppen möchten einiges, was ihre undurchsichtige Geschäftspolitik oder Vergangenheit angeht, am liebsten gar nicht veröffentlicht sehen - schon gar nicht im Internet. Die HairWeb-Veröffentlichtungen waren teilweise so brisant, daß sogar Briefe von Rechtsanwälten auf den HairWeb-Redaktionsschreibtisch flatterten. Manche Unternehmen versuchten so, unbequeme Tatsachen aus der Welt zu schaffen. Doch Deutschland ist glücklicherweise nicht Russland oder China und die unbegründeten Klagen wurden von der HairWeb-Rechtsabteilung schon im Ansatz gestoppt - jede beanstandete Reportage blieb am Ende unverändert online.
Unten: Eine kleine Auswahl einiger interessanter Artikel und Hintergrundreportagen
Ab sofort verkauft Wella keine Produkte mehr im eigenen Online-Shop. Der erst 2006 eigens dafür eigerichtete Internet-Shop wurde geschlossen und der Online-Verkauf von Wella-Produkten und auch vormals "friseurexklusiven" Produkten komplett eingestellt. Der Haarkosmetiksteller hatte 2006 trotz (stillen) Protestes vieler Wella-Friseure eine zusätzliche Shop-Website (wellashop) eröffnet, um dort die komplette Wella-Produktpalette (u.a. auch System Professional, Farben, Zubehör und Kleingeräte) in Eigenregie an die Endverbraucher zu verkaufen (HairWeb berichtete)....mehr
Wie Promifriseure Personal suchen...
Fast jeder andere Friseur muß eine Jobanzeige (zb. hier >>>) schalten, um gutes Personal zu bekommen. Bei Wolfgang Lippert in München läuft das anders: Der TV-Sender SAT1 erledigt das für ihn und zeigt dann noch das Friseur-Casting zur besten Sendezeit...mehr
Kommentare zu diesem Thema im Forum
der Friseur-Community mix-ecke.de(kostenlose Teilnahme)
nur für friseure - nur auf einladung durch mitglieder
Es gibt bereits Unternehmen, die mehr als 20% Ihrer Neukunden allein über das Web erhalten. Eine Homepage mit eigener Internetadresse ist für viele aus der Branche zu einem wichtigen Instrument erfolgreicher Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung geworden. Was man noch so alles mit einer Homepage anfangen kann, was Mysql heißt, welche guten Anbieter es gibt und warum ein "vernetzer" Salon nützlich sein kann erfahren sie auf dieser Seite >>>
Haarkosmetik online verkaufen
Shampoos, Kuren und Sprays lassen sich nicht nur an Kunden im heimischen Salon verkaufen: Käufer aus ganz Deutschland bestellen ihr Lieblingsprodukt immer öfter online und lassen es sich bequem nach Hause liefern. Manche Friseursalons machen heute bereits bis zu 20% ihres Gesamtumsatzes mit den Gewinnen aus einem eigenen Onlineshop für Haarkosmetik, Färbemittel oder sonstigem Friseurzubehör.
Haarsträubende Zustände: Sogar Vollzeitfriseure erhalten staatliche Unterstützung
Die neue Regierung, angeführt von Angela Merkel, wollte eigentlich für Arbeitsplätze sorgen und durch neue Arbeitsmarktreformen den Anreiz zur Arbeitsaufnahme erhöhen. Doch die letzten, halbherzigen Korrekturen am umstrittenen HartzIV-Desaster haben zur Folge, daß jetzt immer mehr Arbeitskräfte im Niedriglohnbereich noch niedriger bezahlt werden oder nur noch halbtags arbeiten. Das fehlende Geld erhalten die "Aufstocker" genannten Angestellten bequem vom Staat. Der monatliche Gang zur "Agentur für Arbeit" (?) mit Vorlage der Gehaltsbescheinigung ist "Bares" wert und gleicht Gehalteinbussen aus.
Zum Beispiel schlechtbezahlte Vollzeitfriseure (z.B. bei Billigfriseuren, im Osten oder in ländlichen Bereichen) gehen mittlerweile regelmässig zur Arbeitsagentur, um sich ihr schmales Gehalt vom Staat aufstocken zu lassen. Auch bei amerikanischen Imbissketten oder Reinigungsunternehmen hat die staatliche Subvention Methode und wird schon bei Gehaltsverhandlungen miteinkalkuliert.
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der Friseur-Community mix-ecke.de(kostenlose Teilnahme)
Kabinett-Kunde: Alle über Herrn Schueller, Bruno, Paul und Gustav
Farben, Sprays und Shampoos - täglich hat man sie in der Hand und weiss oft wenig über die Geschichten, Unternehmen und Personen, die hinter den bunt bedruckten Tuben und Plastik-Flaschen stehen. HairWeb war den Haarkosmetikherstellern und ihren Produkten, Köpfen und Erfindern auf der Spur und hat interessante Fakten, Zahlen und Stories der wichtigsten Produzenten in Deutschland und weltweit zusammengetragen.