Traditionelle     Geisha - frisuren



Die exotischen und kunstvollen Frisuren der Geishas

Eine der wichtigsten Frisuren wird wareshinobu („Gespaltener Pfirsich“) genannt. Katsuyama (links) und yakko-shimada (rechts) sind Frisuren, die die Maiko (Vorstufe zur Geisha) zum Ende ihrer Ausbildung hin zu speziellen Anlässen trägt. Die zweite Frisur, die katsuyama wurde nach einer Stargeisha des 17. Jahrhunderts benannt, und wird zum Gion Fest im Juli getragen.

Einen Monat vor ihrer erikae Zeremonie trägt angehende Geisha die sogenannte sakko Frisur, für die das für die vorhergehenden Frisuren aufgebauschte Oberhaar abgeschnitten wird. Weiterhin benutzen Geishas auch so genannte kasturas. Jede wird individuell hergestellt, indem der Perückenmacher den Kopf der Geisha genau abmisst und dann entscheidet, wie die katsura aussehen muss. Es sind spezielle Perücken, die aus echtem Haar hergestelltwerden und dann mit einer natürlichen Farbe coloriert wird.

 Der Begriff Geisha, zusammengesetzt aus gei (Kunst oder Künste) und sha (Person), stammt übrigens aus dem Tokioter Dialekt und wurde von dort in die europäischen Sprachen übernommen. Das Hochjapanische kennt den Begriff geigi ( Künstlerin), im Kansai-Dialekt werden sie als geiko bezeichnet. Eine Geisha in Ausbildung heißt in Tokyo han'gyoku ( Halb-Juwel) und in Kyōto maiko (Tänzerin) ...mehr Infos und Fotos hier

Die alten Techniken, um eine Geisha-Frisur zu gestalten, sind von Generation zu Generation überliefert und werden bis heute angewendet. Zum Beispiel Friseur Toshiaki Nakayama ist spezialisert auf die komplizierten Geisha-Frisuren. In diesem Video zeigt er etwas von seinem Handwerk >>>

Quellen: Wikipedia und hanamachi

Surftipp: immortalgeisha.com







Sehenswert: "Die Geisha"

Arthur Goldens Romanvorlage für "Die Geisha" war zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times verzeichnet und wurde allein auf Englisch über vier Millionen Mal verkauft und in 32 Sprachen übersetzt.

Regisseur und Oscar-Kandidat Rob Marshall ("Chicago") und Steven Spielberg brachten die fesselnde Geschichte mit Starbesetzung ins Kino. Prächtige Frisuren, exotische Styles und aufwändige Kostüme in einer historischen Kulisse machen diesen romantisch-dr amatischen Film sehenswert.

Die Handlung: Japan, 1929: Arme Fischer verkaufen zwei ihrer Töchter an ein Geisha-Haus, um dort als Hausmädchen zu arbeiten. Ihre Konkurrentin ist die "Star-Geisha" Hatsumomo (Gong Li). Doch nur Chiyo (Zhang Ziyi) setzt sich durch, macht Karriere als "Sayuri" und steigt zur berühmtesten Geisha des Landes auf.






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Buchtipp: "Von der Kunst, Locken auf Glatzen zu drehen" Eine illustrierte Kulturgeschichte der menschlichen Haarpracht

Spätestens seit Erfindung des Frisiersalons gut 300 Jahre vor Christus gilt auch im Alltag, was in der Politik schon lange galt: das Haar macht den Mensch. In ihrem mit wunderbarer Eleganz geschriebenen Buch sind die Geschwister Mayr der Spur der Haare quer durch die Welt-, Kultur- und Zivilisationsgeschichte gefolgt: von den Anfängen bis heute, von Barbarossas rotem (!) Bart bis Fidel Castro, von der Perückenmode des glatzköpfigen Ludwig XIII. bis Jacqueline Kennedy und David Beckham, von den künstlichen Wimpern der drag-queens bis zur rasierten Scham moderner...mehr

Auszug aus Von der Kunst, Locken auf Glatzen zu drehen. Eine illustrierte Kulturgeschichte der menschlichen Haarpracht. von Daniela F. Mayr, Klaus O. Mayr. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.




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