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INFO: Die Schamhaare (med. "Pubes") wachsen im Bereich der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Sie sind bei Rothaarigen... unten weiterlesen

Deutschland "intim" - so sieht´s wirklich aus!

Natürlich, "frisiert" oder ganz ohne?

Nach den Bein-, Achsel- und Brusthaaren (bei Männern) rückt seit einiger Zeit auch die (Teil-) Entfernung der Intimbehaarung ins Visier des Körperkults.


Intimfrisuren-Mode

Die beliebtesten Intimfrisuren bei Frauen sind: Dreieck, "Brazilian" (auch "Landing Strip", das Herz und der "Hollywood-Cut" (Totalrasur).

Mit entsprechenden Schablonen (siehe unten ) kann man die Muster nachrasieren.


Verschiedene Rasierschablonen für den Intimbereich

Herz


Dreieck
Brazilian

 

Ist Sex mit gestyltem Intimbereich besser?

Den Trend zum individuellen Intimstyling hat auch die Werbung erkannt.

Beispiel Wilkinson:

Der Hersteller von Intimrasierern ("Hydro Silk Bikini") behauptet in einer Werbekampagne (siehe Abb. rechts):

"Jede vierte Frau sagt: "Sex mit gestyltem Intimbereich ist besser!".


Oben: Szene aus einem Werbevideo von Wilkinson

 

An der neuentdeckten Lust zur immer gründlicheren Entfernung der Körperhaare haben jedoch auch die Schönheitsindustrie und die Medien einen großen Anteil. In der Serie "Sex and the City" wurde rasiert und gezupft was das Zeug hält, Rasierklingenhersteller geben zweifelhafte Umfragen in Auftrag, andere lassen glatthäutige Topmodels für Haarentfernung werben und die Presse (+Wikipedia) übernimmt reihenweise haarsträubend falsche Statistiken wie "88% der Frauen bis 23 sind "totalrasiert".

So weit ist es noch lange nicht:

Viele rasieren sich zwar im Intimbereich, jedoch zumeist in der Bikinizone und ein großer Prozentsatz bevorzugt eine "Intimfrisur". Bei dieser wird nur teilweise rasiert und die restliche Behaarung in eine bestimmte Form geschnitten und getrimmt. Dazu kommen die "älteren Semester", die seit vielen Jahrzehnten das "Wachsenlassen" gewohnt sind und auch gar nicht wissen (wollen), wie man in diesem haartechnisch bisher vernachlässigten Bereich überhaupt vorgehen soll.

Auch die neue, wirklich repräsentative Studie (2512 Testpersonen wurden befragt) des Leipziger Psychologen Elmar Brähler beweist jetzt, wie "haarig" es tatsächlich in der "deutschen Intimzone" aussieht:

  • Ca. 50% der Frauen zwischen 18 u. 25 J. bekennen   sich zur Intimrasur
  • Ca. 25% der Männer enthaaren sich im Intimbereich
  • Gerade mal 18,4 Prozent der Bevölkerung enthaaren sich "total"

    Quellen: SPIEGEL-Reportage " Das zweite Gesicht " / GFK

     

     

    Rasierte Männer

    Auch immer mehr Männer wagen sich ins Enthaarungsstudio und ordern das "Standardprogramm": Rücken, Pospalte und Schamhaare.

    Ungewöhnlich auch, dass die eigentlichen Haar-Experten, die Friseure, diesen Trend weitgehend links liegen lassen. Vielleicht ist es auch eine psychologische Schwelle: Friseure haben zu Kunden oft ein zu persönliches Verhältnis um so "intim" zu werden. Enthaarungs-Studios bieten hier mehr Anonymität.

     

     

     

    Kurios: Der rasierte Intimbereich der Schauspielerin Sienna Miller musste für ihren Film "Hippie Hippie Shake" für einige Nacktszenen nachträglich am Computer mit Schamhaaren versehen werden. Der Grund: Der Film spielt n den 70er Jahren, damals war die heute weit verbreitete Entfernung der Schamhaare noch nicht üblich und die Szenen hätten sonst unauthentisch gewirkt.


    Methoden & Techniken



    Studios

    Unverkennbar wächst die Zahl derer, die sich komplett enthaaren. Auch die Zahl der Laser-Studios wächst, der Marktführer "Hairless" betreibt bereits 90 Filialen in Deutschland. Eine andere Kette heißt "Wax in the city" oder "Lass waxen". ...mehr lesen + Tipps + Adressen


  • Schamhaar-Toupet



    Nivea-Werbespot: Kurz-Anleitung Intimrasur (Männer)







    INFO

    Die Schamhaare (med. "Pubes") wachsen im Bereich der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Sie sind meist kräftiger und dunkler als die Kopfhaare, bei Rothaarigen, sehr Hellblonden und Schwarzhaarigen gleichfarbig. Bei Europäern sind sie häufig gelockt oder gekräuselt, bei Afrikanern eng gekräuselt und bei Asiaten und den amerikanischen Ureinwohnern eher glatt und stärker anliegend. Schamhaare beginnen in der Pubertät zu wachsen, bei Mädchen etwa ab dem 10. und bei Jungen etwa ab dem 12. Lebensjahr. Evolutionsbiologisch gesehen dienen die Schamhaare vorrangig zur Verdunstung von Duftdrüsen-Sekreten, die bei Primaten Paarungsbereitschaft signalisieren soll. Die Schambehaarung bieten in begrenztem Umfang auch Schutz vor Fremdkörpern und Krankheitserregern sowie vor übermäßiger Kälte und Hitze.

    Die Lebensdauer eines Schamhaars beträgt bis zu 3 Wochen. Zum Vergleich: Auf dem Kopf kann ein Haar bis zu zu 7 Jahre bleiben.

    In Japan beispielsweise gilt eine starke Schambehaarung bei Frauen als Symbol der Weiblichkeit. Dort tragen manche Frauen mit wenig Schambehaarung aus Kopfhaar hergestellte Perücken, die in Japan unter dem Namen "Blume der Nacht" bekannt sind. In Korea werden sogar Haare in die Intimregion implantiert, wenn die natürliche Behaarung zu "spärlich" ist.