Scene-Styles:    Visual  Kei     (mit VideoS)

 
 
"Ein Styling, das oft nicht erahnen lässt, ob es sich um Mann oder Frau, Manga oder Zombie handelt" (Kulturspiegel)


Kennzeichnend für Visual Kei ist die Kombination verschiedenster modischer Elemente, z. B. aus Gothic und Punk , mit teilweise grellen Frisuren, aber auch stilisierten Schuluniformen und Fantasiekostümen.

Herkunft

In Japan lässt die strenge Regelung der Ausbildung und des Arbeitslebens der Individualität, vor allem in Bezug auf das Aussehen (Frisur, Make-Up, Kleidung), kaum Freiräume. Etwa seit Mitte der 1980er-Jahre begannen einige japanische Rockmusiker, sich außergewöhnlich zu kleiden und zu schminken, und zogen dadurch überwiegend junge weibliche Fans an, die in ihrer Freizeit ihren Idolen nacheifern.

Die westliche Visual-Kei-Szene besteht zum größten Teil aus jungen Frauen, die überwiegend über Manga, Anime und japanische Populärmusik (J-Pop, J-Rock) mit der Szene in Kontakt kommen. Hauptmedium ist dabei das Internet. Westliche Anhänger der Visual-Kei-Szene bezeichnen sich selbst als "Visus". Die Visual-Kei-Szene wird mittlerweile auch in Musik- und Jugendzeitschriften vermarktet. Kleidung [Bearbeiten] Beim Visual Kei gibt es keine einheitliche Kleidungsordnung, oft wird dem Outfit der jeweiligen Lieblingsband nachgeeifert.

 

Jamie-Lee Kriewitz im "Decora-Kei"
Styling Frisur

 

 

Die Kleidung der "Visu´s" ist meist selbst genäht und zusammengestellt, dazu kommen häufig auch Applikationen wie Sicherheitsnadeln, Aufnäher und Buttons, Haaraccessoires, Lack und Leder, bunte Kontaktlinsen, Extremfrisuren, bunte Knöpfe und Haarspangen sowie sehr viel Schminke.

Anhänger der Visual-Kei-Szene grenzen sich ausdrücklich vom so genannten Cosplay ab, bei dem Manga- und Anime-Fans bei Treffen und Wettbewerben Figuren aus ihren Lieblingswerken darstellen. "Visus" tragen dagegen ihre Kleidung auch im normalen Alltag.

 

Abbildung: Titelbild "Kulturspiegel"

 

Stilrichtungen

Innerhalb des Visual Kei ist eine genaue Zuordnung schwierig, da ständig neue Stile hinzukommen und alte wieder verschwinden.

Beispiele:

* Debiru Kei (devil kei) orientiert sich am Düsteren und Unheimlichen (charakteristische Band: D'espairsRay)
* Eroguro Kei mischt Erotisches und Groteskes, ähnlich Angura kei (charakteristische Band: MUCC)
* Poruno Kei (porno kei) hat explizit erotische Einflüsse
* beim Angura Kei werden traditionelle und moderne Elemente in Musik und Aussehen kombiniert (charakteristische Bands: Kagrra,, Onmyoza)
* Kawaii Kei ist auf "niedliches" Aussehen ausgerichtet (charakteristische Band: An Cafe)
* Oshare Kei ist eine bunte und niedliche Unterart des Visual Kei
* beim Sutorii Kei (story kei) ist das Aussehen eher leger
* Goochikku Kei (gothic kei) ist am ehesten vergleichbar mit dem westlichen Gothic (charakteristische Bands: Malice Mizer, Moi dix Mois, Schwarz Stein)  

Abbildung: CD-Cover Moi dix Mois im Visual Kei Style (amazon)

Quelle: Wikipedia




MissChievous zeigt uns die Anleitung zu einem typischen Visual Kai -Look




Video: TV-Reportage über Visual Kei (WDR)






Spiral Circle/ Unsraw (gefunden bei amazon)



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