TariflÖhne Friseurhandwerk  Baden - WÜrttemberg






Hessen

  • Lohngruppe 1 B: 2051 Euro - Meister/innen in verantwortlicher Stellung, z.B. als Filial- oder Abteilungsleiterin (bis 10 Beschäftigte)
  • Lohngruppe 3: 1695 Euro - Friseure die selbständig arbeiten, verantwortlich Aufgaben wahrnehmen, fähig sind , vorübergehend die Betriebsleiterin zu vertreten
  • Lohngruppe 4 : 1491 Euro - Friseure, die selbständig arbeiten und die wesentlichen im Salon verlangten Friseurleistungen beherrschen
  • Lohngruppe 6 : 1353 Euro: Friseure die vorwiegend selbstständig arbeiten."

    (jeweils Bruttolohn, Stand: 2007)

    Der Originaltarifvertrag kann bei ver.di Hessen angefordert werden. Hier gibt es auch Unterstützung und Auskunft zum Gehalt und Arbeitszeiten
    ver.di Landesbezirk Hessen Fachbereich 13
    Wilhelm Leuschner Str. 69-77
    60329 Frankfurt am Main
    Tel: 069-2569-1460

    Dem oben genannten Tariflohn ist eine Arbeitszeit von 161 Stunden pro Monat zugrunde gelegt. Das entspricht 37 Stunden pro Woche. Mehrarbeit muss zusätzlich mit einem 30% Mehrarbeitszuschlag bezahlt werden. Die Tariflöhne sind allgemeinverbindlich und gelten für alle in Hessen beschäftigten Friseurinnen/Friseure.


Fragen und Antworten zum Friseurlohn gibt´s in der Mix-Ecke

* Die angegebenen Gehälter können nur Anhaltspunkte sein. Das individuelle Gehalt kann je nach Ausbildung, Berufserfahrung, Position, Branche, Ort etc. nach oben oder unten abweichen.

 

Wo man sonst noch Tarifinfos bekommt

Im Salon - Jeder Arbeitgeber im Friseurhandwerk, für den z.B. ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag gilt, muß laut geltendem Arbeitszeitgesetz den Tarifvertrag an geeigneter Stelle im Betrieb zur Einsichtnahme auslegen oder aushängen. Macht er das nicht, stellt das einen Verstoß gegen §16 des Arbeitszeitgesetzes dar. Bei einer Meldung z.B. an das Gewerbeaufsichtsamt kann das ein empfindliches Bußgeld für den Salonbetreiber nach sich ziehen. (Quelle: Arbeitszeitgesetz )

Bei der Gewerkschaft (Angestellte) oder der Innung (Arbeitgeber) - enn man nicht als Angestellter in der Gewerkschaft oder als Saloninhaber in der Innung Mitglied ist, wird es kompliziert: Online gibt es schon mal gar keine Infos. Für eine Gebühr kann man einen verkürzten Entgeld-Tarifvertrag (ab 7 Euro) oder den kompletten Manteltarifvertrag anfordern (ab 15 Euro). Telefonisch bekommt man Teilauskünfte, manche Friseurinnungen reagieren bisweilen etwas "sperrig" auf Anfragen von Nicht-Innungsmitgliedern.









Was tun, wenn man zuwenig verdient?

Anwalt.de: Rechtsberatung aus allen FachgebietenDer/die Arbeitnehmer/in muss beim Arbeitgeber den zu wenig gezahlten Lohn schriftlich geltend machen. Der Arbeitgeber kann durch eine Klage beim Arbeitsgericht gezwungen werden, die Differenz auszuzahlen. Die Kosten für die Anwalts- und Gerichtskosten übernimmt in der Regel die Prozesskostenhilfe (z.B. aufgrund des niedrigen Lohns).

Anwalts Liebling

Falls man einen Anwalt benötigt, sollte es unbedingt ein Fachanwalt sein, der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist. Vorher sollte man sich bei dem Rechtsanwalt vergewissern, ob seine Kosten die Gebühren der Gebührenordnung für Rechsanwälte (BRAGO) nicht übersteigen. VORSICHT: Manche Anwälte verlangen für ihre "Spezialisierung" als Fachanwalt für Arbeitsrecht saftige Aufschläge und informieren ihre Klienten aus gutem Grunde oft nur unzureichend darüber.

HairWeb freut sich hingegen über jeden guten Anwalt für Arbeitsrecht, der an einem Link auf seine informative Homepage (möglichst themenrelevant) interessiert ist. Der Link wird dann an dieser Stelle aufgeführt. Bitte Kurzinfo + Link an Redaktion HairWeb.de: info@hairweb.de

Link: Fragen und Antworten zu Lohn und Gehalt bei Friseuren im Friseur-Forum




Weihnachtsgeld - ja oder nein?

Kürzung oder Streichung: Nicht zulässig wenn es bisher ohne Vorbehalt mindestens drei Mal bezahlt worden ist (betrieblicher Übung). Das gilt auch, wenn der Arbeitgeber immer auf die Freiwilligkeit der Zahlung hingewiesen hat. Quelle: DGB
Unterschiedlich hohes Weihnachtsgeld: Nur möglich, wenn sachliche Gründe dafür voliegen, z. B. ungekündigtes Arbeitsverhältnis, Zahl der Kinder, Höhe der Fehlzeiten, Dauer der Betriebszugehörigkeit und Familienstand Quelle: DGB






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