Friseur - Jobs :   Berufe   im  Friseurhandwerk  



INFO: Ungelernte Mitarbeiter bei Billigketten nennen sich gern "Hairstylisten" oder "Stylisten". Der Grund: Die Berufsbezeichnung "Friseur" dürfen sie nicht benutzen, da sie gesetzlich geschützt ist und eine dreijährige Ausbildung erfordert.

 

Job-Portrait Friseur/in

Heute genügt es nicht mehr, die Haare kurz zu schneiden, damit sie gepflegt aussehen. Die Frisur soll vielmehr zum Typ, zum Kopf - zum ganzen persönlichen Erscheinungsbild passen und beitragen. Der Kunde will gestylt sein, Image und Individualität zeigen. Und top-aktuell soll´s auch noch sein. Der jeweilige Frisuren-Look wird natürlich von Modeströmungen beeinflusst. Das ist wie bei der Bekleidung.   Der clevere Friseur kennt Trends und weiß, was en vogue ist. Aber ganz gleich, ob er sich "Hair-Stylist", "Hair-Designer" nennt oder sich eine andere moderne Bezeichnung gibt, seine Kunden erwarten: Geschick beim Schneiden, Färben, bei der Dauerwelle, Maniküre; individuelle Beratung wenn´s z. B. um die Anwendung von Perücken und Toupets geht oder um fachgerechte Tipps für Make-up und kosmetische Artikel. Außer dem Fachwissen muss auch Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange der Kunden mitgebracht werden.

Wer gern mit Menschen umgeht, Kreativität und Fingerspitzengefühl besitzt, hat gute Chancen einen eigenen Salon zu eröffnen - oder als Maskenbildner, Frisuren - und Modeberater bei Film, Fernsehen oder Theater engagiert zu werden.

 

Die neue Ausbildungsordnung (AO) für das Friseurhandwerk kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Aufgaben und Tätigkeiten

Friseure beraten Kunden und Kundinnen im Sinne einer ganzheitlichen Aussehensberatung. Sie achten auf gesunde Kopfhaut und pflegen Haare, indem sie sie waschen, schneiden und föhnen. Sie ergänzen Frisuren mit Haarteilen, die sie zum Teil selbst herstellen, oder verändern Form und Farbe der Haare. Zudem tragen sie Make-up auf und pflegen Fingernägel. Arbeitsplätze können sein: Fachbetriebe des Friseurhandwerks, Hotels, Krankenhäusern, Fernsehanstalten sowie im Einzel- und Großhandel mit Haarpflege- und Kosmetikartikeln oder im Beauty-Center.

 

Die Ausbildung

Friseur/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), der dem Berufsfeld Körperpflege zugeordnet ist. Er ist ein Monoberuf - eine Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten während der Ausbildung findet also nicht statt. Die Ausbildung wird im Ausbildungsbereich Handwerk angeboten. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.   Friseur-Kosmetiker/in

 


Friseur-Kosmetikerin

Aufgaben & Tätigkeiten

Friseur-Kosmetiker/innen führen auf der Basis einer ganzheitlichen Aussehensberatung kosmetische Behandlungen durch, gestalten aber auch oft zusätzlich Haare und Bart ihrer Kunden und Kundinnen. Sie diagnostizieren den Hautzustand ihrer Kunden und Kundinnen und pflegen und verbessern ihn durch jeweils geeignete Behandlungen. Hierzu führen sie gesundheitserhaltende und gesundheitsfördernde Maßnahmen durch wie beispielsweise Grundreinigung, Dampfbäder, Massagen und Masken. In der dekorativen Kosmetik gestalten sie das äußere Erscheinungsbild der Kunden und Kundinnen, hauptsächlich durch Make-up, und beraten diese über die Anwendung und Wirkungsweise von speziellen Kosmetika. Des Weiteren bieten sie auch Hand- und Fußpflege (Maniküre und Pediküre) an sowie kosmetische Enthaarung. Neben Beratung und Behandlung verkaufen Kosmetiker/innen auch die entsprechenden Produkte. Darüber hinaus pflegen sie die Haare ihrer Kunden und Kundinnen, indem sie sie waschen, schneiden und föhnen. Sie ergänzen Frisuren mit Haarteilen, die sie zum Teil selbst herstellen, oder verändern Form und Farbe der Haare. Friseur-Kosmetiker/innen arbeiten im Gesundheits- und Pflegebereich, zum Beispiel in Kosmetikpraxen oder Kureinrichtungen, aber auch zum Beispiel in Fachbetrieben des Friseurhandwerks oder Hotels. Meist sind sie in Behandlungskabinen, in Friseursalons und Verkaufsräumen tätig. Als Selbständige arbeiten sie auch bei den Kunden und Kundinnen zuhause.  

 

Die Ausbildung im Überblick

Bei der Ausbildung zur oder zum geprüften Friseur-Kosmetiker/Friseur-Kosmetikerin handelt es sich um eine berufliche Fortbildung für Friseure und Friseurinnen. Der handwerkliche Beruf beziehungsweise die Fortbildungsprüfung ist durch besondere Rechtsvorschriften der Handwerkskammern auf der Grundlage von § 42 der Handwerksordnung geregelt. Die Fortbildung baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf Friseur/in und auf Berufspraxis auf. Die Dauer der Kurse zur Vorbereitung auf die Fortbildungsprüfung ist sehr unterschiedlich. In Vollzeitform dauern die Kurse zwischen 6 Wochen und 10 Monaten, in Teilzeitform zwischen 2 Monaten und 1 Jahr.  • Fortbildungsinstitute




Vergütungen im Friseurhandwerk- was verdient man?


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