"Haariges"  Über den "King":     Elvis  Presley     Frisur   TollE   KotEletten


Eines der frisurentechnischen Trendidole der 50er Jahre war unter anderem die "Elvistolle" und die Koteletten des Sängers und späteren Schauspielers Elvis Aaron Presley, von dem bisher insgesamt mehr als 2 Milliarden Tonträger verkauft wurden. Selbst heute hat der "King of Rock´n Roll" nichts von seiner Faszination verloren.


Elvis benutzte täglich bis zu 3 verschiedene Pomadenarten - eine sehr starke für den vorderen Teil, eine Art Fett für den mittleren und Vaseline für den hinteren Teil seiner Frisur. ....mehr über Pomade



Elvis als Friseur!




Wie bekommt man die "Elvislocke" hin?

Bei der "Elvislocke ist das Deckhaar wesentlich länger geschnitten als die Haare an den Seiten. Mit Haarspray, Haargel, Haarwachs oder der gleichen werde die oberen Haare nach Hinten gelegt. Am liebstem aber nutzen die Rockabillys sogenannte Pomade. Dabei versucht man so gut wie möglich eine Art "Welle" vom Haaransatz der Stirn zu formen und die Haare nach hinten fallen zu lassen.

Solltet ihr nicht das Fingerspitzengefühl haben, dass ihr definitiv bei den ersten Versuchen benötigt, spreche deinen Frisör an!

Der Dank für diesen Text geht an an den Gastautor von rockabilly-lifestyle.de

Abbildung: Elvis-Funperücke (gefunden bei amzon)

 

Video-Anleitung Elvis-Tolle (engl. "Pompadour")


 

 

"Tip" vom King

Elvis geht zur Army!1959 leistete Elvis übrigens seine Wehrdienstzeit in Deutschland ab. Rechts oben ein seltenes Foto beim militärischen "Haarescheren" anlässlich seines Wehrdiensteintritts (von März 1958 bis zum Frühjahr 1960). Der Haarschnitt fand übrigens im Friseursalon der Friedberger „Ray Barracks” statt. Der Friseur: Karl-Heinz Stein. Er sagt über seinen wohl berühmtesten Kunden: «Er war so ein ordentlicher und hilfsbereiter Mensch.» Elvis Wünsche waren: "Nicht zu kurz und die Koteletten müssen bleiben!". Ohren und Nacken mußten gemäß der Armee-Standards gekürzt werden. Der Haarschnitt kostete damals 35 US-Cent. Friseur Stein erinnert sich: "Elvis gab stets einen ganzen Dollar."



Der King mit (lockiger) Freundin namens Dottie
Elvis als Kind




Moderne Rasur a lá Elvis

In den 60ern entdeckte Elvis einen neuen High-Tech-Rasierer: Den Gillettte Techmatic Razor (Abbildung rechts).

Der Spezialist für exakt rasierte XXL-Koteletten war einer der ersten, der das neue Model ausprobieren konnte. Elvis gab das Rasur-Gerät an seine Freundin Nancy Rooks und auf dieser Internetseite können Fans das gute Stück für 1500  Dollar sogar käuflich erwerben.


 

Der erste echte "Starfriseur"

Die US-Hollywood-Superstars der 50er wie Robert Wagner, Paul Newman, Warren Beatty,

Henry Fonda, Peter Sellers, Steve McQueen, Frank Sinatra oder George Hamilton hatten alle ein und denselben Friseur: Larry Geller (Foto rechts).

Am 30. April 1964 sollte ein weiterer bekannter Kunde dieser Zeit hinzukommen:

Elvis Presley, der eigentlich Kunde von Friseur Sal Orfice war, rief den bekannten Starcoiffeur an und bestellte ihn in seine Villa in Bel Air.

Seitdem schnitt Geller ihm nicht nur zeitlebens die Haare - der "esoterisch" interessierte Promi-Coiffeur war für den King bis zu seinem Tod 1977 spiritueller Weggefährte und Mentor (Quelle).

Nach dem Tod des Sängers wurden Teile seiner berühmten "Elvistolle" bei Auktionen "tonnenweise" versteigert. "Elvis-Haare" erreichten zuweilen Preise von mehr als 100.000 Dollar (siehe Abbildung unten).

In Kiel gibt es übrigens einen Salon im Stil der 50er Jahre, den Elvis mit Sicherheit geliebt hätte: King Barbershop.




Anläßlich des 30. Todetages (16. August 1977) von Elvis nahm seine Tochter ein zweites Duett (erstes war "Don´t cry daddy") mit dem "King" auf. Lisa Marie Presley, die aus der Ehe mit Priscilla Presley stammt, singt mit ihrem Vater den aus dem Jahre 1969 stammenden Hit "In the Ghetto" (siehe Video mit Song unten, eventuelle Ladezeit lohnt sich auch für Nicht-Fans).




Elvis-Video:  " Blue Suede Shoes" 1956