Historie :  Moden  der  NEUzeit           Renaissance |




Renaissance (1500 - 1600)

Historien-Roman:
		  Der Bader von MainzIn der Renaissance rückten Harmonie und Symmetrie in den Vordergrund. Der Körper (auch die Haare) durften wieder gezeigt werden. Die Frisuren werden phantasievoller, obwohl manchmal auch einfach die Frisuren der Römer und der Griechen übernommen wurden.

Helle Farbtöne wie Blond und Gold waren in Mode. Man versuchte mit natürlichen Färbemitteln diesen Farben näher zukommen. Oft wurden Frisuren mit Edelsteinen, Bändern und Perlen geschmückt. Die Männer hatten weniger Phantasie als die Frauen, ob reich oder arm, alle hatten einen ähnlichen Haarschnitt.

Zur Zeit der Renaissance gilt eine besonders hohe Stirn bei Frauen als Ausdruck besonderer Klugheit. Um diesem Ideal zu entsprechen, werden die Stirnhaare gezupft und Augenbrauen sogar komplett entfernt. Schon mal drauf geachtet? Zum Beispiel die weltbekannte Mona Lisa, die in dieser Zeit lebte, hat auf dem von Leonardo da Vinci gemalten Bildnis keine Augenbrauen, siehe Bild



Schließlich löst in der Mitte gescheiteltes und am Hinterkopf zu einem großen Knoten aufgestecktes Haar die Praxis des Haarezupfens ab. Um 1500 folgt eine schlichtere Haarmode, bei der das in der Mitte gescheitelte Haar, eng am Gesicht anliegend über Wangen und Ohren gekämmt, im Nacken geknotet wird.

Den Hinterkopf bedeckt dabei ein feines Netz, während ein oft juwelenverziertes Band quer über die Stirn reicht. Für junge Männer typisch wird die „zazzera“, eine Frisur mit halblangem, stark in die Breite toupiertem Haar. Ein kurzer Lockenkopf, der die obere Partie glatt belässt, um anschließend um so lockiger hervorzutreten, soll das Ideal des ewigen Jünglings verkörpern.







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