"Haarige"  Sitten  im  Islam        

  Geschichtliches, Bedeutung, Hintergrund



Beim Barte des Propheten...

 

Muslime schören noch heute auf „den Bart des Propheten“.

Afghanische Taliban und ihr "Chef" Bin Laden (Foto rechts) brachten den Bart negativ ins Gespräch, indem sie ihn zum Erkennungsmerkmal für ihre Gesinnung machten.

Die Terror-Organisation Al-Kaida beschäfigte sogar im Irak einen Mann, der Insidern als "Der Friseur" bekannt war. Der kürzlich verhaftete Mohammed Subhi Chajri al-Rihaui war ausschließlich für die Änderung der Gesichtbehaarung und das Haarefärben der irren Bombenleger zuständig. So "frisiert" sollten seine von den Amerikanern gesuchten Kunden der Strafverfolgung unerkannt entkommen (Quelle: n-tv).

Insbesondere in der Islamischen Republik Iran gilt das "Nichtragen" eines Vollbartes immer noch als Gotteslästerung und wird oder wurde sogar mit Gefängnisstrafen, Steinigen oder Schlimmerem bestraft.

"Leuchtendes" Beispiel eines radikal-islamischen Bartträgers ist Scheich Mohammed Abu Tir (Foto rechts). Bei den Wahlen in Palästina entschied sich die Mehrheit der Bevölkerung für die israel-feindliche ausgerichetete Hamas-Partei, der Abu Tir angehört. Die Nummer 2 der Hamas trägt wie sein religiöses Vorbild aus dem Koran, Prophet Mohammed, einen mit Henna grellrot eingefärbten Rauschebart.

Auch sein Parteikollege, der 2005 verstorbene Palästinserführer, Jassir Arafat, (Foto links) war immer überzeugter Vollbartträger.

>>> Video: Diskussion (englisch) zum Thema Bartpflicht im Islam




Pinzetten-Fatwa in der Türkei

In der Türkei steht die modische Haarentfernung bei den Augenbrauen zur Debatte. Das staatliche Religionsamt der Türkei hat die Frauen im Land vor der "Sünde" des Augenbrauen-Shapings gewarnt. Auch die Entfernung von Haaren an der Oberlippe sei unislamisch und eine Sünde, heißt es in einer Stellungnahme der Behörde auf die entsprechende Frage eines Gläubigen.

Nur bei "nicht normalem" Wuchs von Augenbrauen oder Oberlippenbehaarung, die bei einer Frau psychologische Beeinträchtigungen verursachten, kann demnach eine Ausnahme gemacht werden. In der türkischen Zeitung "Sözcü" war von einer "Pinzetten-Fatwa" die Rede.

Quelle:DiePresse.com http://diepresse.com/home/panorama/welt/4918912/Turkei_Religionsamt-erkaert-AugenbrauenShaping-zur-Sunde