KopfLÄuse - "Haarige"  Parasiten     Infos | Erkennung | Symptome | MitteL | Hintergrund

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Tipp:   Medisana Läusekamm  (Nissenkamm)



Video unten: Die Kopflaus unter einem Mikroskop


   



Manche vermuten,
dass heutzutage der Läusebefall gar nicht mehr vorkommen kann. Doch die Praxis beweist das Gegenteil: Nach wie vor treiben die kleinen Plagegeister ihr Unwesen in den Kopfhaaren. Entgegen landläufiger Meinung haben Hygiene und häufiges Waschen der Haare keinen großen Einfluss auf einen Läusebefall.

Die lästigen Insekten sind etwa 2 bis 3,5 mm groß und leben unter anderem auf auf (behaarten) Menschenköpfen. Diese Parasiten, die dann am Haaransatz ihre winzigen weissen Eier (Nissen) ablegen, vermehren sich rasend schnell.

Alle zwei bis drei Stunden müssen sie Blut saugen um nicht zu vertrocknen. Sie sind von gelb-brauner Farbe und haben 6 Beine mit alte Halteklammer. Damit halten sie sich an den Haaren fest und sind daher kaum mit einem normalen Kamm zu entfernen.




Kinder & Läuse

Betroffen von Läusebefall sind häufig auch Kinder. Bei einem Kopflausbefall muss es bei ihrem Kind selbst an Hygiene nicht mangeln. Die Ursache liegt oft woanders: Es reicht der Kontakt mit einem Haustier (Katze, Hund) oder auch der Kontakt z.B. im Kindergarten oder Schule mit einem anderen Kind, das bereits Kopfläuse hat und es vielleicht noch nicht einmal weiß.

Als 100%-sicheres Mittel ist bei Erwachsenen die vollständige Rasur des Kopfes möglich. Sie beseitigt die Läuse sowie die Nissen zuverlässig. Bei Kindern sollte man wegen der damit verbundenen Hänseleien grundsätzlich darauf verzichten.

Übrigens: Untersuchungen haben ergeben, dass Mädchen mehr betroffen sind als Jungs. Nich weil sie in der Regel längere Haare haben, sondern weil sie bei sozialen Kontakten innerhalb einer Gruppe sich eher körperlich "nahe" kommen (Umarmen etc.). Die Jungen sind in diesem Punkt mehr zurückhaltend.




Tipps & Tricks

  • Haarwäsche mit einem speziellen "Kopfläuse-Shampoo" (z.B. SOS-Läuseshampoo waschen

  • Haar mit handwarmen, zweiprozentigem Essigwasser befeuchten, Handtuch mit Essigwasser anfeuchten und um die Kopfhaare wickeln. Nach einer Stunde Haare mit Nissenkamm auskämmen. Danach Haare mit einem speziellen "Nissenkamm" (in Online-Apotheken erhältlich) gut durchkämmen (dessen Zinken stehen so eng, dass sie die Läuseeier sicher entfernen.

  • Gut staubsaugen, Kämme & Haarbürsten in heißes Wasser (55 Grad Celsius) einweichen, Kleidung reinigen lassen oder möglichst heiß waschen

  • Haare kürzer schneiden ist wirkungslos, da sich die Läuse bevorzugt am Haaransatz aufhalten (siehe oben)

  • Meldung des Läusebefalls bei der Leitung des Kindergartens oder der Schule zur Ursachenbekämpfung und Eindämmung der weiteren Ausbreitung


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    Tipp: Läusecomic Paula, Mac & Emil - eine Kopfläusegeschichte










    Medisana Läusekamm 
    (Nissenkamm)






    Erkennung und Symptome

    Die Kopfhaut juckt und ist ist gerötet, schuppt, nässt und kann sogar Bläschen bilden. Zum leichten Auffinden der Kopfläuse und ihrer Nissen empfiehlt es sich die Haare mit einem Nissenkamm über einem großen Bogen weißem Papier sorgfältig auskämmen. Auf dem Papier kann man dann sowohl Haare an denen Nissen kleben, als auch Läuse besser erkennen.

    Sonstige Aufenthaltsorte am menschlichen Körper: Barthaar, Achselhaaren und Augenbrauen. Manchmal wandern sie auch desorientiert auf Gegenstände wie beispielsweise Hüte, Schals oder Polstersessel.  

     

     

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    Weitere Tipps zur Bekämpfung

    MedikamenteNissen sind durch einfache Haarwäsche nicht zu entfernen und lassen sich auch so ohne weiteres nicht abstreifen. Ebenso sind Saunaaufenthalte, Föhnen des Haares oder Benutzung von Trockenhauben kein sicheres Bekämpfungsmittel und führen möglicherweise sogar zu einer zusätzlichen Kopfhautschädigung. Zur Bekämpfung der Kopfläuse sind verschiedene Methoden bekannt. Unverzichtbar: Nissenkamm + Kurzhaarschnitt

     

    Neu: Haare nass kämmen statt Chemie

    Wennn sich ein Kind Läuse gefangen hat, sollten die Eltern das Haar nass kämmen. Dies sei effektiver als der Einsatz chemischer Mittel, ergab eine Studie britischer Forscher. Allerdings müssen die Haare drei Wochen lang regelmäßig nass gekämmt werden. Eltern befallener Kinder kämmen das Haar am besten alle zwei bis vier Tage mit Shampoo. Anschließend wird eine Pflegespülung ins Haar geschäumt, die die Läuse unbeweglich macht, erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle. Dann kämmen die Eltern das Haar Strähne für Strähne mit einem speziellen Nissenkamm aus, wobei der Kamm immer wieder auf einem Zellstoff abgestrichen werden muss. Diese Methode sei viermal effektiver als der Einsatz chemischer Mittel, ergab die Studie. ....den ganzen Artikel lesen

    Aus der SZ-Online / 17.11.2008

     

    Mechanische Entfernung

    MedikamenteDas regelmäßige Kämmen mit dem Nissenkamm für einen Zeitraum von mindestens 8 Tagen ist immer eine wichtige Begleitmaßnahme, um die Tierchen und ihre Eiablagen wieder los zu werden. Dabei werden die nassen Haare gründlich mit dem Kamm durchkämmt, sofern der Kamm Nissen oder Läuse erwischt hat, sollte er abgespült werden, bevor das Kämmen fortgesetzt wird. Ein Kurzhaarschnitt erleichtert das Waschen, Erkennen der Läuse und Nissen und das Kämmen mit dem Nissenkamm, ist aber nicht nötig.

    Als sichere Alternative zum Auskämmen ist die vollständige Rasur des Kopfes zu nennen. Sie beseitigt die Läuse sowie die Nissen zuverlässig. Gegenstände, die mit dem Kopf in Berühung gekommen sind, sollten gereinigt werden: Schals, Mützen, Handtücher, Betttücher, Kopfkissenbezüge, Plüschtiere sollten bei 60 °C gewaschen werden.

    Bild KopflausWenn Waschen nicht möglich ist, kann man die entsprechenden Sachen für zwei Wochen bei Zimmertemperatur oder für einen Tag bei -15 °C in einem dichten Plastikbeutel einschließen. Möbel, Teppiche und Autositze sollten abgesaugt werden. Chemische Entfernung Zur Behandlung der Haare sind einige Mittel mit verschiedenen Wirkstoffen und Wirksamkeiten erhältlich. Da die Eier bei allen Methoden nicht sicher abgetötet werden, muss die Behandlung nach 8 Tagen noch einmal wiederholt werden, um auch die neu geschlüpften Tiere zu treffen. Grundsätzlich sollten andere chemische Mittel aufgrund möglicher Nebenwirkungen nur angewendet werden, wenn auch wirklich ein Lausbefall vorliegt. und im Zweifelsfall ein Arzt befragt werden.





    Tipp: Kostenlose Info-Broschüren bei Befall von Kopfläusen (auch in anderen Sprachen) gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzAG)

    Weitere Gefahren durch Parasiten: Zeckenbiss (mehr Infos hier)