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Die erste funktionsfähige Blondierung wurde bereits 1867 auf der Pariser Weltausstellung offiziell vorgestellt. Sie wurde seitdem ständig weiterentwickelt und funktioniert ähnlich wie einer Haarfarbe, nur ohne Hinzugabe einer neuen Farbe: Aufweichung des Haares mit Ammoniak, Wasserstoffperoxid baut die Farbpigmente ab.

Je nach Einwirkzeit und Konzentration der eingesetzten Wirkstoffe kann das Haar um einige Nuancen heller werden. Durch Blondierung strapazierte Haare brauchen viel Pflege.





Tipps

 

  • Feines Haar kann man durch Blondieren etwas "dicker" und somit stylingfähiger machen: Es wird nämlich die Schuppenschicht der Haare aufgerauht, ähnlich wie bei einer Dauerwelle. Dadurch gewinnt das einzelne Haar an Volumen. Deshalb sind blonde Strähnchen ein wunderbarer Trick, um zum Beispiel feines Haar etwas aufzuplustern.
  • Einen Gelb- oder Orangestich bei blondiertem Haar kann man durch erneutes Blondieren entfernen. Ein gelbstichiges Blond wird durch eine aschige Farbnuance mattiert.
  • Blondem Haar verleiht Kamille im Shampoo oder als Spülung besonderen Glanz. Für graues und weißes Haar empfiehlt sich Spezialpflege mit blauen Farbpigmenten. Diese wirken dem oft störenden Gelbstich entgegen.


Der Experten-Tipp: Beim Blondieren von feinem Haar wird die Schuppenschicht der Haare aufgerauht, ähnlich wie bei einer Dauerwelle. Dadurch gewinnt das einzelne Haar an Volumen. Deshalb sind blonde Strähnchen ein wunderbarer Trick, um zum Beispiel aschblondes feines Haar etwas aufzuplustern.



Finde hier einen guten Friseur, der diese Färbe-Technik anwendet




Was macht eigentlich blond?

Der Melaningehalt der Haare bestimmt die individuelle Haarfarbe. Das Melanin wird in den Melanozyten produziert. Das sind Zellen, die sich u.a. an den Haarfollikeln befinden. Die Melanozyten verwandeln körpereigene Aminosäuren in farbige Pigmente. Diese Pigmente werden dann Melanin genannt.

Über feine Kanälchen gelangen die Melanine in die Keratinzellen des Haares. Es gibt zwei verschiedene Typen von Melanin, die für die verschiedenen Farbvarianten des Haares verantwortlich sind: Das Eumelanin ist das Schwarz-Braun-Pigment. Es entscheidend hauptsächlich über die Farbtiefe des Haares.

In braunem und schwarzem Haar kommt es in deutlich erkennbaren Körnchen vor. Das Phaeomelanin ist das Rot-Pigment. Es ist verantwortlich für hellblonde, blonde und rote Haare.

Links: Mehr über das Haarwachstum | Bezugsquellen Friseurbedarf

 

Produkte zum Blondieren

Blondierungen
Platinium
Platinium ohne Ammoniak
Platifiz Précision
Platine Précision
Pflegecoloration
Symbio

 



Künstliches Blond - Gefährliche Mischungen...

Jede jede zweite Frau hilft bei ihrer Haarfarbe nach. Wer sich den Risiken chemischer Farben nicht aussetzen will, kann heute mit Pflanzenfarbe aus Kräutern, Rinden oder Früchten weit mehr als nur Rottöne ins Haar zaubern.

In der Vergangenheit gab es abenteuerliche Mixturen von Ätzkalk, Pottasche und Weinstein bis hin zu Eidechsenfett und Schwalbenkot. Diese sollten über die Jahrhunderte hin die Haare aufhellen. Bis endlich im Jahre 1867 ein britischer Apotheker und ein Pariser Friseur ein neues Haarbleichmittel auf den Markt brachten: Wasserstoffperoxid!

Wer ganz gerne selbst Hand anlegt, um die Haare in ein strahlendes Blond zu hüllen, kann unangenehme Überraschungen erleben. Denn die Blondierung läuft in drei Farbstufen ab: Rot, Orange, Gelb. Erst nach der angegebenen Einwirkzeit ist der Blondiervorgang abgeschlossen. Verkürzt man diesen, kann das Ergebnis zu gelb oder sogar komplett orange ausfallen.

Daher sollte man diese Prozedur besser einem erfahrenen Friseur überlassen!



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Links: Infos zum Haarefärben | Kosmetik-Tipps | Bezugsquellen für Haarkosmetik | Risiken


Gefahren durch Blondierpulver

Manche Frauen und Männer lassen sich ihre Haarfarbe im Friseursalon regelmäßig aufhellen. Die dabei verwendeten Blondiermittel in Pulverform können Atemwegserkrankungen hervorrufen. Wie groß die Belastungen durch derartige Blondiermittel...mehr



Erste Hilfe  bei  Farbunfällen

Hilfe, meine Haare sind jetzt grün!

Bei blondierten Haaren kommt es manchmal vor: Beim Färben in Naturtönen (z.B. Schwarz oder Braun) können sie einen "Grünstich" bekommmen.

Gegenmassnahmen: Mit normalem Shampoo + Ketchup (enthält rote Lebebsmittelfarbe) die Haare kurz waschen oder alternative mit rotem Farbfestiger nachtönen.

Nach dem Schwimmbadbesuch können die Haare ebenfalls in seltenen Fällen einen Grümstich bekommen werden. Der Auslöser können Kupferionen sein (aus Wasserleitungen), die sich in den durch das Blondieren porös gewordenen Haaren ablagern und sie grün werden lassen. Den grünen Schimmer kann man mit Zitronensaft herausbekommen, dem zusätzlich Vitamin C (Ascorbinsäure) zugegeben wurde.

2. Möglichkeit: Einfach die Haare mit einer in Wasser aufgelösten Aspirintablette (Wirkstoff: Azetylsalicylsäure /ASS) . Beim nächsten Schwimmen die Haare hochstecken, um den Kontakt mit dem Schwimmbadwasser zu vermeiden.

Links: Infos zum Haarefärben | Risiken bei der Verwendung von Haarfärbemitteln






" Blonde "  Produkte

Zum Blondwerden gibt es viele Blondierungs- und Colorationsprodukten in zahlreichen Schattierungen. Ob kühles Aschblond oder warme Honigtöne. Ob rötlich-blonde Nuancen oder natürliche Strähnchen - es gibt für jedes Haar die optimale Blondierung.

Man sollte allerdings sehr wohl darauf achten, dass die Haarfarbe zum Hautton und zur Farbe von Augen und Brauen passt.

Links: Infos zum Haarefärben | Bezugsquellen für Haarkosmetik | Produkt-Tests



Alles zum Haarefärben:   Blondierungen | H2O2:  6% | 9% | 12% | 18% | Koleston | Majirel | Zubehör  | Henna
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