Friseure  und Salons   in   Japan      Tokio   Osaka   Haare   Frisur   Geisha



      Top-Salons in Japan
die Schere be Fine Coo
workerbee-hair spin-hair
adams-hair adams-hair
mashu Trick Monster
Senbazuru
(kurzer Geisha Kimono)



 

Geisha-Friseur


Friseur Toshiaki Nakayama ist spezialisert auf die komplizierten Geisha-Frisuren. In diesem Video zeigt er etwas von seinem Handwerk >>>

Siehe auch diese (von Google) übersetzte Website >>>

 

 



Japanische Friseure In  Deutschland

Es ist gar nicht so leicht, in Deutschland einen "echten" japanischen Friseur zu finden. Wie haben aufgrund vieler Anfragen einmal recherchiert und einige wenige gefunden. Hier die Adressen:

Düsseldorf

• WING - Immermannstr. 41 (Hotel NIKKO)
Tel.: 0211-162511• Mine Coiffeur - Arnulfstrasse 22 - Tel.: 0211-556379


Berlin

Info: Nach Salons in New York und Paris hat der japanische Starfriseur Hoshi Coupe auch eine Filiale in Berlin eröffnet. Seine Frau Frau, Masako Hoshi, betreibt den Friseurladen seit zwei Jahren. Die Einrichtung ist simple, aber auch sehr stilvoll. Der Salón strahlt Haarmonie aus - die hohe Decke wird von Pfosten aus Holz gehalten, zwischen denen große Spiegel hängen. Dazwischen vier grosszügig verteilte Frisierstühle.



Alles ist in matten Tönen gehalten und vermittelt eine offene und gleichzeitig entspannte Atmosphäre. Weiter hinten befindet sich eine kleine Tatamiecke, in der man auch Shiatsu (japanische Akkupressurmassagen) bekommen kann. Auch eine Shiatsu-Kopfmassage ist auf Wunsch nach dem Haarewaschen möglich. Außerdem werden ausschließlich japanische Produkte für die Haare verwandt, was wohl auch einer der Gründe ist, warum bisher der größte Teil der Kunden von Hoshi Coupe japanische Damen sind.


Haarkünstler Hiroshi Ono, der zweite Meister im Salón berichtet, dass in der letzten Zeit viele internationale Künstler auf den Salon aufmerksam geworden sind und inzwischen zu den Stammkunden zählen. "Wir sind die einzigen in Berlin, die traditionelle japanische Haarschnitte anbieten. Ich will einen Haarschnitt kreieren, der nicht alltäglich ist und der dem Kunden vielleicht auch ein neues Selbstwertgefühl vermittelt“, sagt Friseur Ono. Aber natürlich erhalten deutsche Kunden bei ihm auch ganz normale Schnitte.

Auch wenn Sie nicht zu diesem Klientel gehören, sollten Sie sich einmal mit einem Besuch in diesem Salon verwöhnen und so eine ganz andere Facette des japanischen Lebens kennen lernen. Frau Hoshi versichert, dass man sich für jeden Kunden sehr viel Zeit nimmt, um das zu seinem Typ genau passen „Hairstyling“ zu finden.


• Hoshi Coupe - Garnisonkirchplatz 2, Mitte, Tel.: 27 89 17 20 (gleich hinter dem S-Bahnhof Hackescher Markt)Öffnungszeiten: Montag-Samstag 11-19 Uhr | Preise: Schneiden: ab 38 €, Dauerwelle: ab 65 €, Färben: ab 50 €

Wenn Sie noch weitere japanische Friseure (auch in Österreich o. der Schweiz) kennen, schicken Sie uns eine eMail und wir werden die Adressen hier gern veröffentlichen.

Weiter gute Friseure finden Sie hier >>>









Der  Friseurberuf  in  Japan  -  Drill und Ansehen

Frisur und Styling hatte in Japan schon immer einen enorm hohen Stellenwert ( siehe Historie ). Daher ist der Beruf des Friseurs bei japanischen Berufsanfängern auch seit jeher "trendy". Und das, obwohl allein die Ausbildungen zum Friseur oder auch Coloristen umgerechnet über 10.000 EURO kostet und es dafür keine staatlichen Zuschüsse gibt. Wer die Ausbildung übersteht, den erwarten auch danach fast militärisch anmutende, sehr strenge Auswahlverfahren und zahlreiche Lehrgänge. Überstunden sind an der Regel und - im Gegensatz zu Deutschland - bei Mitarbeitern beliebt, da sie es als Chance sehen, in der zusätzlichen Arbeitszeit weitere Fähigeiten und Kenntnisse zu erlernen.

Ein Haarschnitt mit Coloration kostet umgerechnet ca. 130-160 EURO - da verwundert es nicht, dass Top-Stylisten dann auch Top-Gehälter beziehen , die auch schon mal die 100.000 EURO Grenze überschreiten. Auch die anderen, normalen Friseure unter den ca. 620.000 Haarschneidern in Japan verdienen überdurchschnittlich gut und geniessen hohes Ansehen. Hauptzielgruppe der Friseure sind die lifestyle-hungrigen und extrem trendbewussten Teenies, die versuchen, sich mit verrückten Färbungen und Stylings in der uniformen Masse der restlichen Bevölkerung hervorzuheben.

Monatlicher Verdienst eines durchschnittlichen Salóns

Beispiel: Akira Shirahama (34), Salonbesitzerin in Tokio - Ihr Laden setzt monatlich im Durchschnitt 30.000 EUR um, ein einfacher Schnitt kostet 80 EUR. Nach Abzug von Miete, Gehältern und sonstigen Kosten bleiben etwa 4500 EUR. Die monatliche Grundkosten Akiras sind 1000 EUR Miete, 800 EUR für Lebensmittel, 120 EUR für Benzin, 210 EUR fürs Parkhaus, 250 EUR für Kleidung.

Buchtipp: HaareWas versinnbildlichen Haare? Kaum ein anderes Körpermerkmal versteht sich so sehr als Aushängeschild des Selbst. Sie werden onduliert, gefärbt, zu Zöpfen geflochten, lang oder kurz oder gar nicht getragen. Zunehmend gilt der haarlose Körper auch bei Männern als angesagt. Und in Japan sind Haare, abgesehen vom Kopfhaar...mehr





"Farbige" Japaner

Wasserstoffperoxid kann vieles, nur eines nicht: Dem Japaner und der Japanerin eine blonde Haarpracht zu geben. Selbst die besten und findigsten Friseure in Nippon sind mit ihrem Latein am Ende: Das schwarze Haar widersteht der chemischen Keule. Die Mode kann noch so laut schreien, Gen bleibt Gen. Was aber noch lange nicht heißt, dass sich die japanische Jugend dem willenlos fügt. Die Ergebnisse der gescheiterten Experimente mit Wasserstoffperoxid schimmern dann rost-rot-braun unter Hippie-Hüten hervor.

Teens und Twens haben aus der Not die Tugend gemacht und eine Mode-Haarfarbe entdeckt. Zwar nicht ganz beabsichtigt, aber immerhin erscheint das rost-rot-braun trendiger als dieses Einheitsschwarz, das den Japanern in die Wiege gelegt wurde – unwiderruflich.

Und auch die japanischen Friseure haben das Färben als Trend entdeckt. Schwankte früher im japanischen Straßenbild die Farbpalette der Haare - von einigen hervorstechenden ausländischen (blonden) Köpfen abgesehen - nur zwischen blauschwarz und schwarzbraun, so reicht sie nun über alle Braunschattierungen bis zu rot, orange und blond. Der Beruf des Coloristen ist im Gegensatz zu Deutschland ein eigenständiger Beruf mit entsprechender Ausbildung. Traditionelle Frisuren begegnen einem meist nur noch zu besonderen Gelegenheiten, beispielsweise im Nô- und Kabuki-Theater, an Neujahr oder bei einer Hochzeit in Kombination mit traditioneller Kleidung. Als Vorbilder für die neuesten Frisurentrends fungieren ähnlich wie im Westen Popstars, Schauspieler und andere bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.


Westliche Trends

Auf Anhieb lässt sich von hinten oft kaum noch erkennen, ob man einen Einheimischen oder einen Westler vor sich hat. Trotzdem schaut der eine oder andere der schwarzhaarigen Japaner gelegentlich mit gewissem Neid auf die natürliche Farbvielfalt in Europa und Amerika. Doch umgekehrt gibt es etwas, was jeder Deutsche gern aus Japan importieren würde: die Kopfmassage. Wer sie einmal bei einem japanischen Friseur genüsslich erleben durfte, wird sich vermutlich sein ganzes Leben lang daran erinnern und sie zuhause schmerzlichst vermissen...








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