StrÄhnchen  Mit  Zeitungspapier  statt Alu: Paper-Slices


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Zeitungspapier als vollwertiger Ersatz

Friseurin gewinnt Förderpreis mit umweltschonender Technik

Friseurmeisterin Silke Leusche-Weigel setzt seit März 2015 auf Zeitungspapier statt Alufolie für das Färben von Strähnen und das Einarbeiten von Haarpflegeprodukten. Die Resonanz bei den Kunden ist gut sagt sie. Weitere Vorteile des Zeitungspapiers, die sie "Paper-Slices" nennt, zeichnen sich ab: "Es ist wesentlich angenehmer als die Alufolie. Die Folie war immer so schwer auf dem Kopf", freut sich eine Kundin. "Außerdem knistert die Folie nicht so. Man kann sich viel besser unterhalten und wenn nicht, hat man immer was zu lesen", scherzt Gesellin Sarina Tiemeier. Auch die Druckerschwärze färbe, entgegen der Erwartungen, nicht ab.

Aus fachlicher Sicht eines Friseurs sind die Zeitungssträhnen ein echter Fortschritt. "Das Zeitungspapier ist viel griffiger als die Alufolie. Es rutscht nicht heraus", erläutert Leusche-Weigel. "Wir haben festgestellt, dass sich besonders das Papier des ,Meller Kreisblatts' eignet", so die Friseurin. "Kommen Kunden, die lieber Alufolie haben möchten, nehmen wir auch die", so die Meisterin. Bislang seien aber alle Kunden von der Zeitung überzeugt.

"Es würde mich freuen, wenn auch andere Friseure die Zeitungssträhnen bzw. die "Paper-Slices" entdecken", hofft Silke Leusche-Weigel im Sinne des Umweltschutzes. Die Anregung für die Umsetzung der neuen Technik erhielt die Friseurin übrigens über eine große Fachcommunity für Friseure bei Facebook, die Mix-Ecke.

Förderpreis 2015

Osnabrück. In Osnabrück wurden jetzt die Förderpreise der Kreishandwerkerschaft vergeben. Einer der zwei Gewinner ist Friseurin Silke Leusche-Weigel aus Melle. Nichts ist älter als eine Zeitung von gestern? "Von wegen", meinte Josef Hopmann, "nichts ist aktueller!"

Der stellvertretende Landesinnungsmeister des Friseurhandwerks lobte die innovative Idee seiner Berufskollegin Silke Leusche-Weigel aus Melle, Streifen aus Zeitungspapier zum Einfärben von Strähnchen zu verwenden. Mit diesem Verfahren könne auf die Umwelt belastenden Aluminium-Folien verzichtet werden. Das sei auf jeden Fall den Förderpreis 2015 wert. 

Presselinks / Quellen:

Kontakt und Infos über PaperSlices ©

Friseure Leusche-Weigel

Oldendorfer Strasse 7, 49324 Melle

Telefon: 05422-95933

eMail: salonleuscheweigel@web.de

Kontakt über Facebook hier klicken

 

Video:  "Zeitungssträhnen" gewinnen Umwelt-Förderpreis 2015 der KH Osnabrück..mehr

 

 

 

Aluminium - die unterschätzte Gefahr

Aluminium wird aus Bauxit gewonnen. Dazu werden jährlich Wälder mit einer Fläche von ca. 100 Hektar gerodet um an das Aluminiumerz zu gelangen.

Vor allem im Norden Brasiliens werden Staudämme und gigantische Wasserkraftwerke gebaut, die ca. 40.000 Menschen aus ihren Dörfern im Amazonasgebiet vertreiben.

Bei der Herstellung von Aluminium entstehen giftige Gase, die 6.000 - 9.000 mal schädlicher sind als der CO2-Ausstoß.

Bei der Deponation von anfallendem Rotschlamm gelangen Schwermetalle und Natronlauge in die Seen und Flüsse, die sämtliches darin befindliches Leben sterben lassen. Die dadurch entstehenden Viren lassen sogar Eingeborene der Ur-Völker sterben weil sie diesbezüglich keien Antikörper haben.

Niemand weiß, wie Aluminium-Kontakt auf den menschlichen Körper wirkt. Wissenschaftler sind besorgt und finden immer mehr Belege für einen möglichen Zusammenhang zwischen Aluminium und dem Auftreten zahlreicher Krankheiten, von Alzheimer bis Brustkrebs, von Allergien bis zu Autoimmunkrankheiten. Dazu kommt der Umweltaspekt: Für die Herstellung von Aluminium werden große Mengen an Rohstoffen und Energie benötigt. - - siehe Video unten






Aluminium - Die geheime Gefahr (ZDF)



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