Friseur - News   Archiv


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Der Spiegel: "Deutsche Strähnen"

In der Ausgabe Nr. 38 / 2006 beschäftigte sich das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" anlässlich einer Reportage über die Friseurmesse "Hairpower 2006" wieder mal mit der aktuellen Befindlichkeit der deutschen Friseurzunft. Der Autor, Spiegel-Redakteur Mario Kaiser, liess es darin leider streckenweise an Fingerspitzengefühl für die Branche fehlen. Im Bericht heisst es zum Beispiel:

"Man kann nicht behaupten, dass die deutschen Friseurgeschäfte in ihrer Masse Keimzellen des guten Geschmacks sind. Viele geben sich Namen, die sie aus furchtbaren Wortspielen bilden, sie nennen sich Haarscharf, Schnittstelle oder Hairport, die Namen von Berliner Eckkneipen klingen poetisch daneben. Sie geben vor, den Trends aus Paris und New York zu folgen, obwohl dort niemand mit grünen Strähnen herumläuft."

"...auf drei Bühnen schneiden mit Titeln gekrönte Friseure an Modellen, sie reden, Mikrofone an den Wangen, wie Erweckungsprediger über das Morgen, über Dinge, die sie schon sehen..."

Lieber Herr Kaiser, der Beruf Friseur ist, im Gegensatz zum gutdotierten Job eines Spiegel-Redakteurs, ein vergleichsweise anstrengender, leider oft unterbezahlter und unterschätzter Beruf, dem eigentlich ein wenig mehr Respekt gebührt. Die so "furchtbaren Wortspiele" waren ihrem "Zwiebelfisch", Bastian Sick, immerhin ein Spiegel-Special wert - siehe Link >>> . Und welcher Witzbold hat Ihnen das mit den grünen Trend-Strähnen in Paris erzählt? Also in ihrem Sinne: "An jedem Friseur hängt ein Mensch..."

Kommentare zu diesem Thema im Forum der Friseur-Community mix-ecke.de  





Auch im "Web" gut abschneiden...


Es gibt bereits Unternehmen, die mehr als 20% Ihrer Neukunden allein über das Web erhalten. Eine Homepage mit eigener Internetadresse ist für viele aus der Branche zu einem wichtigen Instrument erfolgreicher Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung geworden. Was man noch so alles mit einer Homepage anfangen kann, was Mysql heißt, welche guten Anbieter es gibt und warum ein "vernetzer" Salon nützlich sein kann erfahren sie auf dieser Seite >>>






Glücklichere Friseure in England?

Unter allen Berufen sind Haarstylisten in England die mit Abstand "Glücklichsten". Ganze 40 Prozent der Friseure arbeiten gerne in ihrem Job, hingegen lieben nur...mehr




"Heruntergekommene Berufe..."


Die einschlägig bekannte "taz" veröffentlichte unlängst einen Artikel über den Berufstand der Friseure und "persönliche Erfahrungen" im Salon "Schillers Coiffeur-Studio" (Anmerkung der Redaktion: Auch der Salonname ist "frei erfunden", es gibt in D keinen Salon mit diesem Namen). Hier ein Auszug:

"Zu den heruntergekommensten Berufen des Universums gehört der Friseur.... Seine Schurbude nennt er "Studio", seine Wenigkeit "Coiffeur", gern mit dem prahlerischen Zusatz "Weltmeister der Friseure". In dieser Eigenschaft verteilt der Friseur neuerdings Termine wie Professor Sauerbruch. In der Friseurhochburg Hannover zum Beispiel gibt es Titelträger im Dutzend, es geht inflationärer zu als im korrupten Boxsport. Und nicht weniger schändlich...."...mehr

"taz" (die tageszeitung im Internet, Nr. 7514 vom 15.11.2004)  Blut, Schweiss und Haargel von MICHAEL QUASTHOFF




 

Krankenversicherung "weg" nach nur 2 Monaten

Nach einem Bericht des ZDF-Magazins Frontal21 vom 1.2.05 hatten bereits im vorletzten Jahr 188.000 Personen (!) in Deutschland überhaupt keine Krankenversicherung (KV) mehr. Die Hälfte davon: Selbstständige.

Auch selbständige Friseure können schnell ohne KV dastehen. Waren es am Anfang der Selbständigkeit z.B. nur 150,- EUR monatlicher Beitrag zur privaten KV, können es nach ca. 20 Jahren leicht 800 EUR oder mehr sein. Wenn die hohen Beiträge dann nicht mehr gezahlt werden können, wird man nach nur 2 Monaten Zahlungsrückstand von der KV gekündigt. Gleiches passiert übrigens auch gesetzlich Versicherten bei einem zweimonatigem Zahlungsrückstand.

Wenn man schon krank ist, oder an einer Krankheit leidet, ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse dann meist auch nicht mehr möglich. Und bei anderen privaten KV wird man auch nicht mehr angenommen, da die Versicherer grundsätzlich keinen Antragsteller aufnehmen, der schon einmal irgendeinen Zahlungsengpass hatte.

Als ärztliche Notfallversorgung bleiben den Betroffenen nur noch medizinische Hilfseinrichtungen, die z.B. vom CARITAS oder dem DRK kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Das Bundesgesundheitsministerium äusserte sich lapidar auf Anfragen: "Es seinen keine Aktivitäten geplant...".

Links:  Vergleichstabelle gesetzliche KK | Caritas | Hartz IV




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