Friseur - Magazine        


Die Werbetricks der Salon-Magazine

Die bunten Salon-Gazetten, die oft sogar kostenlos an Salons geschickt werden, enthalten fast auschließlich Werbung, als "News" verpackte PR-Meldungen, Anzeigen und Jubelmeldungen der Industrie und der Innung.

Selbst scheinbar redaktionelle Inhalte sind oft auf die hofierten Anzeigenkunden des Magazins (Wella, Schwarzkopf etc.) abgestimmt. Der Informationswert tendiert daher meist gegen Null.

Kritik Fehlanzeige: Wer kritisiert schon jemanden, der gerade Magazinseiten für 40.000 Euro gebucht hat? Die echten Probleme (Billigketten, Mindestlohn, Retail-Verkauf von Salonprodukten etc.) kommen daher nie zur Sprache Dafür wird versucht, mit bunten Bildern und fragwürdigen Meldungen von der Realität abzulenken.

Hier ein paar Beispiele für den Informations-Wert von Salonmagazin-Meldungen

"Kiela kauft WELONDA" (TOP HAIR)
Und das steckt wirklich dahinter: - siehe HairWeb-Reportage
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"German Hairdressing Award - Ihre Stimme zählt!" (TOP HAIR)
Und das steckt wirklich dahinter: - siehe HairWeb-Reportage
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"Alle lieben Sylvie!   Van der Vaart neues Gesicht von L'Oréal Professionnel" (Clips)
Und das steckt wirklich dahinter: - siehe HairWeb-Reportage
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Nicht, dass sich ein Magazin auch durch Anzeigenwerbung finanziert. Aber: Wenn es fast nur noch aus Werbung und PR besteht, dann sind Zweifel an seiner Berechtigung mehr als angebracht. Viele Redakteure schreiben Artikel in direkter Abstimmung mit dem zahlenden Werbepartner. Zunehmend mehr Friseure erkennen, dass sie im Internet teilweise die besseren Inhalte bekommen: Umfangreicher, aktueller, kritisch und vor allem kostenlos. Im Netz kann man sich zudem breiter informieren, vergleichen, sich mit Kollegen in Friseur-Communitys austauschen (z.B. Mix-Ecke.de) und diverse kostenlose Job- und Anzeigenbörsen nutzen.

Warum erhalte ich Magazine unverlangt bzw. trotz Kündigung?

Ganz einfach - den Preis, den ein Friseurmagazin für die Anzeigen (bis zu 40.000 Euro pro Anzeige) erhält, richtet sich nur nach der Anzahl der verschickten Exemplare. Dabei ist egal, ob das Magazin gelesen wird oder wie oft üblich, direkt im Papierkob landet. Einige Verlage versenden ihre Werbepostillen daher trotz einem aufgedruckten "empfohlenen" Verkaufspreis kostenlos an möglichst viele Salons um die Auflage zu "frisieren".




HairWeb-Empfehlung!

Die MARKTLÜCKE

Die MARKTLÜCKE ist keine Fachzeitung, sondern ein anzeigen- und PR-freier Informationsdienst für die Teilnehmer am Friseur & Beautymarkt. Herausgeber Dieter Schneider ist seit vielen Jahren als Unternehmensberater und Journalist erfolgreich. Er spricht als verantwortlicher Redakteur der MARKTLÜCKE Friseure konsequent nur als Manager oder Unternehmer mit den entsprechenden Themen (s.u.) an.

Themen: Kundenbetreuung und Beratung, Markt und Marketing, Personalpolitik, Gesundheit, Preispolitik, Einkauf und Lieferanten, Kennzahlen und Betriebsvergleiche etc.

Da die MARKTLÜCKE folglich ausschließlich von bezahlten Abos lebt, gibt es weder Freiexemplare noch (seit Anfang dieses Jahres) kostenlose Probeexemplare, wohl aber ein preisreduziertes Probeabo für sechs Ausgaben für 35 € inkl. Porto, inkl. MwSt (anstatt 140 € für ein Jahresabo - 12 Ausgaben).

Bestellung eines Probe-Abos: info@Marktluecke-verlag.de

 

dfm

Auflage ca. 77.000 Exemplare, 2x monatlich
Inhalt: Werbung, kostenpflichtige Kleinanzeigen, kleiner redaktioneller Teil
Preis/Abopreis: kostenlos                       Stand: 04/09

 

Clips

Auflage ca. 14.000 mit Beilagen CHEF-INFO und CLIPS JUNIOR
Abopreis: 72 Euro jährlich   für 12 Ausgaben

Inhalt: redaktioneller Teil, Werbung

 

Friseurwelt

Besonderes: Postille des Zentralverbandes Deutsches Friseurhandwerk
Auflage: 35.000
Preis: 71 Euro bei Abo im Jahr - Saloninhaber die noch in der Innung sind erhalten sie kostenlos

Top Hair

Auflage ca. 30.000 Exemplare, 2x monatlich
Inhalt: Werbung, kostenpflichtige Kleinanzeigen, redaktioneller Teil
Preis/Abopreis: monatlich ca. 6000 kostenlose Freiexemplare, normal 91,- Euro pro Jahr              Stand: 07/09
Chefredakteur: Roger Wilms - der z.B. auf Facebook immer mal wieder zeigt, wie "friseurfreundlich" er wirklich ist

Koopererationspartner: z. B. Schwarzkopf, mit dem der German Hairdressing Award veranstaltet wird...mehr