Romy  Schneider



Romy´s Friseur geht in Rente - hier weiterlesen

Chronologie einer Film-Diva

Romy wurde als Rosemarie Magdalena Albach-Retty am 23. September 1938 in Wien als Tochter des österreichisch-deutschen Schauspielerehepaares Magda Schneider und Wolf Albach-Retty geboren. Romy Schneider hatte einen Bruder namens Wolfdieter.

1953 hatte Romy Schneider ihr Filmdebüt in "Wenn der weiße Flieder wieder blüht", in dem auch Götz George das erste Mal auf der Leinwand zu sehen ist.

1955 kam der internationale Durchbruch mit dem ersten Teil der Sissi-Trilogie, wofür sie mit einem Bambi ausgezeichnet wurde. Der Film beschreibt das Leben der österreichen Kaiserin Elisabeth.

1958 lernte Romy Schneider bei Dreharbeiten Alain Delon kennen. Sie zog zu ihm nach Paris und spielte zunächst im Theater. Erste Angebote aus Hollywood lehnte Schneider noch ab.

1964 trennten sich Romy Schneider und Alain Delon. Romy Schneider unternahm einen Selbstmordversuch.

1966 heiratete sie den Schauspieler und Theaterregisseur Harry Meyen. Am 3.Dezember desselben Jahres wurde ihr Sohn David Christopher geboren.

1968 drehte Romy Schneider erneut mit Alain Delon. Der Film hieß Swimmingpool und wurde ein kommerzieller Erfolg. Ab jetzt drehte Schneider fast ausschließlich Filme in Frankreich (z.B. mit Michel Piccoli oder Yves Montand). Bis heute denkt fast jeder Franzose, Romy sei eine französische Schauspielerin.

1971 gehörte Romy Schneider zu den 371 Frauen, die am 6. Juni in der Zeitschrift Stern bekannt gaben, abgetrieben zu haben.

1975 trennte sich Romy Schneider von Meyen. Einen Tag nach der Scheidung von Meyen heiratete Romy Schneider ihren elf Jahre jüngeren Sekretär Daniel Biasini. Die Hochzeitsfrisur fertigte ihr Friseur Alexandre.

1977 kam die gemeinsame Tochter Sarah Magdalena auf die Welt.

1979 beging Ex-Mann Harry Meyen Selbstmord.

1981 war für Romy Schneider ein Jahr persönlicher Krisen und Schicksalsschläge: Die Ehe mit Daniel Biasini wird geschieden. Im Mai desselben Jahres musste sie sich einer schweren Nierenoperation unterziehen.

1981 (Juli) verunglückte ihr vierzehnjähriger Sohn David Christopher. Er versuchte, einen schmiedeeisernen Zaun zu überklettern, rutschte ab und wurde von den Spitzen des Zauns tödlich verletzt.

1982 wurde sie, kurz nach der Premiere ihres letzten Films, von ihrem neuen Lebensgefährten Laurent Petin tot in ihrer Wohnung in Paris aufgefunden. Sie soll eine handschriftliche Notiz in deutscher Sprache zwischen den Fingern gehabt haben. Darauf stand der Satz, den ihr einst ihr Vater mit auf die Karriere gegeben worden war: "Stecke deine Kindheit in die Tasche und renne davon, denn das ist alles, was du hast."

Über den Tod Romy Schneiders wurde viel spekuliert und zunächst Selbstmord vermutet. Der Obduktionsbericht weist jedoch Herzversagen als natürliche Todesursache aus. Für Mediziner keine Überraschung nach Schneiders Identitätskrisen, Tablettensucht, Krankheiten und Schicksalsschlägen.

Auf Veranlassung von Alain Delon, der auch die Beerdigung organisiert hatte, wurde ihr Sohn David wenig später nachgeführt.

1984 wurde als Erinnerung an sie der Romy-Schneider-Preis ins Leben gerufen.

Seit 1990 wird in Wien der österreichische Fernsehpreis Romy verliehen. Die goldene Statuette zeigt Romy Schneider in einer Szene aus Swimmingpool.

2003 ergreift Tochter Sarah Biasini (Foto rechts) den gleichen Beruf wie ihre berühmte Mutter, wurde Schauspielerin und übernahm die Hauptrolle in dem französischen Fernsehfilm Julie, chevalier de Maupin (deutscher Titel:"Julie - Agentin des Königs").

Sarah spricht 4 Sprachen, jedoch kein deutsch. In Paris stand sie ab September 2005 im Broadway-Klassiker "Barfuß im Park" auf der Bühne. Sarah Biasini lebt mit ihrem Freund Tristan Lecomte in Paris zusammen.













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