Christine  Kaufmann     Allegra   Kaufmann










Haarsträubend: Trennung wegen Grisu?


Die frühere Schauspielern und Ex-Frau von Hollywoodlegende Tony Curtis (siehe unten) behauptet ernsthaft in ihrem neuen Buch, dass Terrier Grisu (9) ihre Ehe ruiniert hat. Angeblich störte der Hund sogar beim Sex. Die Ehe mit "Herrchen" Claus Zey (56) sei wegen dem „Liebestöter auf vier Pfoten“ (so heisst das merkwürdige Buch) zerstört worden. Fakt ist: TV-Star Christine Kaufmann (61) trennte sich nach zehn Jahren von ihrem Ehemann und zog aus der gemeinsamen Wohnung in München Schwabing aus.

Abbildung: Make up und Styling für die Frau ab 40



Karriere und Privates

Christine Kaufmann, Tochter einer Französin und eines Deutschen, stand schon mit acht Jahren vor der Kamera. Wenige Jahre später trifft sie auf den damals gefeierten Regisseur Harald Reinl der mit ihr Rosen-Resli (1954, Kinoplakat rechts) dreht. Rosen-Resli, einer der ersten großen deutschen Kinoerfolge, macht die damals naturblonde Christine zum Kinderstar ihrer Zeit.

Nach dem Monumentalfilm "Die letzten Tage von Pompeji" (1959, Foto links), in dem sie die Haare ägt, geht Christine Kaufmann nach Hollywood. In Gottfried Reinhardts Film Stadt ohne Mitleid (1961) mit Kirk Douglas erlangt sie internationale Bekanntheit und sogar einen "Golden Globe".


Das Drama mit dem schönen Tony...

Blutjunge Mädchen, Drogen, viele Kinder

1961, bei den Dreharbeiten zu dem Historiendrama "Taras Bulba" lernt die damals gerade sechzehnjährige Christine den Hollywood-Star Tony Curtis (Foto rechts) kennen. Curtis trennt sich kurz darauf von seiner Frau Janet Leigh, mit der er zwei Kinder hatte (Jamie Lee Curtis und Kelly).

Christine und der mehr als doppelt so alte Curtis heirateten dann im Jahr 1963 und es folgten zwei gemeinsame Töchter, Alexandra (1964) und Allegra (1966).

Dann kam das Aus: Curtis ließ seine Töchter Alexandra und Allegra (aus der Ehe mit Christine Kaufmann) nach einem Besuch in London nicht nach Deutschland zurückkehren, sondern nahm sie mit in die USA. Dies wurde vor allem in der deutschen Presse als "Entführung" gewertet. Dennoch erwirkte Curtis in den USA das alleinige Sorgerecht für die Kinder. Die Ehe wurde 1967 geschieden. In den 80ern dreht Curtis immer mehr durch: Drogen und Alkohol, ständig neue, teilweise extrem junge Frauen. 1981 kehren die Kinder aus der Ehe mit Christine Kaufmann zu ihrer Mutter nach Deutschland zurück.

1998 schloss Curtis übrigens seine sechste (!) Ehe mit der 45-Jahre jüngeren Jill Vandenberg. Am 29. September 2010 verstarb Curtis im Alter von 85 Jahren. Daß Curtis wie z.B. Frauenschwarm Rock Hudson in Wirklichkeit schwul war (wie viele behaupten) gibt es bis heute keine Beweise.

Nach turbulenten Hollywood-Abenteuern geht Kaufmann wieder zurück nach Deutschland und dreht den von Rolf von Sydow inszenierten Fernsehfilm "Wie ein Blitz", der ein großer Erfolg wird. Nach mehreren TV-Rollen in Serien wie Der Kommissar oder Derrick beginnt sie mit Regisseur Werner Schroeter zu arbeiten. Es entstehen "Der Tod der Maria Malibran" (1971), Willow Springs (1973), Goldflocken (1976) und Tag der Idioten (1981).Eine ihrer besten Darstellungen bietet sie in der Rolle als Edith Harms-Schiele (Ehefrau des Malers Schiele) in Egon Schiele - Exzesse (1981) von Herbert Vesely oder in Rainer Werner Fassbinders Lili Marleen und in Lola. Christine Kaufmann hat es seinerzeit abgelehnt, die Hauptrolle in Stanley Kubricks Film Lolita zu übernehmen. Diese Rolle ist daraufhin mit Sue Lyon besetzt worden.

1979 heiratete sie den Komponisten Reno Eckstein. Die Ehe wurde 1982 geschieden.

1981 und 1999 (im Alter von 54 Jahren) posierte sie nackt für den Playboy und wurde "Schönste Großmutter Deutschlands" genannt. Heute präsentiert Christine Kaufmann eine eigene Kosmetik- und Wellness-Produktreihe beim Teleshoppingsender HSE24 und schreibt Bücher, darunter das haarsträubende "Liebestöter-Buch" (siehe oben) und die im Februar 2007 erscheinende Autbiographie "Christine Kaufmann und ich. Mein Doppelleben".

Foto: amazon






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